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Adorfer Feuerwehr fordert Luftunterstützung

anschaffung Neue Drohne soll in Adorf zu schnellerem Einsatzerfolg führen

Adorf. 

Adorf. Die Freiwillige Feuerwehr Adorf hatte in der Vergangenheit hin und wieder Einsätze, bei denen nach vermissten Personen gesucht werden musste. "Diese haben des Öfteren sehr lange gedauert. Die Kameraden der Feuerwehr Beierfeld waren die Vorreiter im Erzgebirgskreis bei der Beschaffung einer Drohne mit Wärmebildkamera. Wir wollten ebenfalls mit der Zeit gehen und für derartige Einsätze zukünftig besser vorbereitet sein", sagt Wehrleiter Rico Bochmann.

Drohne besitzt alles was das Herz begehrt

Die 41 aktiven Kameraden waren auf der Suche nach einer kleinen und kompakten Drohne. Letztendlich wurde sich für die DJI Mavic 2 Enterprise Dual entschieden. Die Drohne verfügt über eine normale 4k Kamera, mit der sich der Einsatzleiter ein Lagebild aus der Luft machen kann. Außerdem besitzt sie eine Wärmebildkamera für die Lokalisierung von Wärmequellen, wie etwa bei der Personensuche oder von Brandherden. Zusätzlich verfügt sie über verschiedene Module.

Mit den beiden LED-Scheinwerfern können Flächen auch nachts ausgeleuchtet werden. Das Kollisionswarnlicht stellt sicher, dass die Drohne auch aus weiten Entfernungen gesehen werden kann. Um vor anderen Fluggeräten gewarnt zu werden, ist ein Luftwarnsystem integriert. Außerdem besitzt die Drohne einen Lautsprecher, mit dem Ansagen an vermisste Personen gemacht werden können.

Der Preis für den Quadrocopter belief sich auf 4500 Euro, der zur Hälfte vom Freistaat Sachsen gefördert wurde. Die andere Hälfte wurde vom Feuerwehrförderverein sowie der Gemeinde Adorf getragen.