Aktive loben Orga-Team und Durchführung

Mountainbike Mehr als 200 Teilnehmer beim Kamm Bike Cross

Johanngeorgenstadt. 

Johanngeorgenstadt. Der WSV 08 Johanngeorgenstadt hat der Corona-Pandemie getrotzt und den legendären Kamm Bike Cross ausgetragen. Das Mountainbike-Rennen lockte an diesem Samstag zahlreiche Radsportfans in die Bergstadt. Mehr als 200 Teilnehmer traten in die Pedale und mussten sich auf einige Änderungen einstellen. So gab es in diesem Jahr keinen Massenstart. Die Organisatoren entschieden sich für Einzelstarts und schickten die Sportler im 15-Sekunden-Rhythmus auf die Strecke. Zudem feilte der WSV am Streckenverlauf. Auf die Teilnehmer wartete diesmal eine 30 Kilometer-Runde, die ein- oder zweimal gefahren werden konnte. "Wir sind froh, dass so viele Starter gekommen sind - vielleicht sogar ein paar mehr als erwartet", sagt Olaf Beyer vom WSV-Vorstand. Man habe im Vorfeld schon gemerkt, dass viele auch verunsichert sind und in diesem Jahr lieber auf Wettkämpfe verzichten. Andreas Stark, der Beigeordnete des Landrates des Erzgebirgskreis, war der prominenteste Starter: "Es ist richtig gut, dass der WSV den Kamm Bike Cross durchgeführt hat", so der 58-Jährige. Daniel Möckel aus Hartenstein sieht das genauso: "Super, dass es mal wieder eine Veranstaltung gibt." Viele andere Ausrichter renommierter Wettkämpfe hatten in diesem Jahr verzichtet. Möckel lobte deshalb ganz besonders die Organisation: "Die Nachmeldung lief problemlos, die Startunterlagen gab es schnell." Der 43-Jährige hatte sich für die 30 Kilometer entschieden: "Für das erste Rennen in diesem Jahr war das genau perfekt."

Ob der WSV am Einzelstart festhält oder doch wieder zum Massenstart übergeht, werde sich zeigen. "Das müssen wir auswerten und vor allem auch mit den Sportlern sprechen", sagt Olaf Beyer.