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Alle drei Lokalvertreter erreichen nächste Runde

Fussball Gelenau, Marienberg und Olbernhau siegen im Landespokal

Olbernhau. 

Olbernhau. Im Sachsenpokal dürfen sich alle drei Fußball-mannschaften aus dem mittleren Erzgebirge übers Weiterkommen freuen. Am schwersten tat sich dabei ausgerechnet die Mannschaft, die als großer Favorit angetreten war. Gemeint ist Landesliga-Aufsteiger SV Olbernhau, der beim Landesklasse-Vertreter FC Bad Lausick erst in letzter Sekunde den 3:2-Siegtreffer markierte.

Körperlich robuster Gegner

Zwar glänzte Dreifach-Torschütze Stephan Schäfer dabei mit seiner Effektivität, doch war auch noch viel Sand im Getriebe der Gäste. "Es war ein sehr unbequemer und körperlicher robuster Gegner", sagt Trainer Steve Dieske für den "allein das Weiterkommen zählte".

Wesentlich klarer setzten sich die anderen beiden Lokalvertreter durch. Dabei konnte der BSV Gelenau beim 4:0 gegen den Roßweiner SV seinen Heimvorteil nutzen.

"Ich hätte die Gäste wirklich stärker erwartet. Es war kein Aufbäumen zu spüren", sagt BSV-Trainer Thomas Kersten, der anfangs auch mit der Leistung der eigenen Elf nicht zufrieden war. Doch dann brachten Lars Kolditz und Maximilian Desczyk mit ihren Doppelpacks Gelenau auf die Siegerstraße.

Sicher in der Defensive

Früh entschieden war zudem die Partie des FSV Motor Marienberg beim TSV Ifa Chemnitz. Julius Wagner (6.) und Julian Schröter (33.) stellten schon früh die Weichen für die Gäste, die den Gegner durch ihr Pressing kaum zur Entfaltung kommen ließen. "Auch als wir nach der Pause vorn nicht mehr ganz so aktiv waren, standen wir in der Defensive sicher", berichtet Trainer Ronny Rother, der noch das 3:0 durch Kai Hamann bejubeln durfte.

"Der Gegner hätte sich nicht beschweren können, wenn das Ergebnis noch deutlich höher ausgefallen wäre", sagt Rother angesichts weiterer guter Chancen.



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