Amtsberger Bürgermeister stellt Idee vor

Tourismus Gemeinden wollen stärker zusammenarbeiten

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Der Wilischtalweg entlang der Wilisch zwischen Zschopau und Amtsberg soll unter Wanderern und Radfahrern bekannter und touristisch vermarktet werden. Foto: Sandra Häfner

Amtsberg. Sich gemeinsam touristisch vermarkten, Sehenswürdigkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten bekannter machen und auf diese Weise mehr Besucher anlocken: Das wollen Kommunen aus der Region Zwönitztal-Greifensteine. Mehr als zwölf von ihnen haben sich vor Jahren zu einem Verein zusammengetan, um EU-Fördermittel zur Entwicklung des ländlichen Raumes zu erhalten. Nun wolle man die Kontakte untereinander nutzen, um auf dem Gebiet des Tourismus tätig zu werden, erklärte Amtsbergs Bürgermeister Sylvio Krause. Die Gemeinde ist wie etwa auch Drebach, Gelenau, Thum und Ehrenfriedersdorf Mitglied im Verein zur Entwicklung der Zwönitztal-Greifensteinregion zwischen Elterlein und Burkhardtsdorf.

Ziel sei es, auf den Greifensteinen eine zentrale Touristinformation für das Gebiet aufzubauen, die Anlaufstelle für Besucher sein soll, so Krause. Aber auch die Vorzüge der einzelnen Orte sollen besser dargestellt werden. "Allein in Amtsberg werden 98 Betten vermietet. Damit sind wir in der Region weit vorn", sagt der Bürgermeister. Als Sehenswürdigkeiten nannte er etwa die Krokuswiesen in Schlößchen und Drebach, die Sternwarte in Drebach sowie die Sommerrodelbahn in Gelenau. Auch das umfangreiche Rad- und Wanderwegenetz könne Amtsberg einbringen. "Derzeit läuft vieles nebeneinander aber nicht miteinander, meint der Bürgermeister. Wir wollen die Angebote bündeln", nennt Krause als Ziel. Zusammenarbeiten wolle man auch mit dem Tourismusverband Erzgebirge.

Die Idee kam bei den Gemeinderäten gut an. Es gebe viel ungenutztes Potential in der Gemeinde, so Holger Haase. Als Beispiel nannte er den Wilischtalradweg, der noch zu unbekannt sei. Hier könne man den Boom bei den E-Bikes nutzen. Mit einer Stimme zu sprechen sei eine gute Idee, so Frank Bellmann.