"Ana-logisch": Hobbyfotografinnen zeigen ihr Können

Ausstellung Analoge Fotografie im Schwarzenberger Rathaus

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Clarika Hunger nannte ihre analoge Fotomotive "1+1 = 99". Foto: Armin Leischel

Schwarzenberg. Stirbt die analoge Fotografie langsam aus? Das Warten, bis ein Foto in der Dunkelkammer entwickelt ist, das umständliche Fummeln, bis der Film eingelegt ist - all das ist für die meisten längst vorbei. Noch lebt die analoge Fotografie - allerdings in einer kleinen Nische. Es gibt noch Hobbyfotografen, die weiterhin auf diese Technik schwören. Spezialisten in der Werbung zum Beispiel.

Weil sich die benötigten Belichtungszeiten hier wesentlich leichter erreichen lassen als mit digitalen Kameras, von denen auch nur eine sehr begrenzte Anzahl überhaupt für lange Belichtungszeiten größer als 60 Sekunden ausgelegt ist und die sind nicht billig.

Wie es mit der Analogie aussieht, das zeigt die neue aktuelle Sonderausstellung auf allen Etagen des Schwarzenberger Rathauses. Vier Frauen aus dem Fotokurs des Erzgebirgskreises zeigen unter dem Titel "ana-logisch" 38 Bilder, die sie analog fotografiert und selbst entwickelt haben.