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Auch in Zwönitz ist das Licht jetzt aus

Gastro Lichtmeß war im Live-Stream zu erleben

Zwönitz. 

Zwönitz. Das traditionelle "Licht aus" an Lichtmeß haben sich die Zwönitzer auch in diesem Jahr nicht nehmen lassen. Wenn es schon keine Präsenz-Veranstaltung mit Besuchern auf dem Markt geben konnte, hat man die Lichtmeß gestern eben digital abgehalten. Die Zwönitzer und interessierte Gäste konnten das Ganze per Live-Stream verfolgen. Dort ist zu sehen gewesen, wie Bürgermeister Wolfgang Triebert zusammen mit Nachtwächter Werner Störzel eine letzte Runde über den weihnachtlich geschmückten und beleuchteten Markt unternommen hat. Pünktlich 18 Uhr sind dann alle Lichter ausgegangen. "Es ist schon in komisches Gefühl mit dem leeren Markt. Die sonst gut 2000 Leute fehlen genauso, wie das Bühnenprogramm", sagt Triebert. Lediglich ein einzelner Drehorgelspieler, der auf dem Platz vor der Pyramide stand, hat den Rundgang von Bürgermeister und Nachtwächter musikalisch begleitet.

Kreatives Essen aus dem Lichtmeß-Mobil

Werner Störzel sagt: "Es ist natürlich schade, dass wir viele gute Momente aktuell nicht haben, aber die Zeit ist, wie sie ist und wir müssen damit umgehen. Wir bleiben optimistisch und hoffen, dass wir gut durch die schwere Zeit kommen und wir 2022 Lichtmeß wieder in gewohnter Form feiern können." Auf das traditionelle Lichtmeß-Essen hat man beim gemütlichen Zuhause-Sitzen nicht verzichten müssen - die Zwönitzer Gastronomen haben Hirsebrei und Bratwurst to go angeboten und stellenweise sogar ausgeliefert. Im Restaurant "Zur Börse" in Zwönitz hat man sich etwas einfallen lassen und den Bratriesen mit Sauerkraut, Hirsesalat, Senfsauce und Röstzwiebeln im Baguette kreiert. "Es gab den Impuls, einfach mal etwas anderes zu machen und persönlich finde ich das eine frischere Alternative zum klassischen Hirsebrei-Gericht", sagt Inhaber Alexander Schnerrer, der mit dem Lichtmeß-Mobil, einem geschmückten Traktor, in der Stadt unterwegs gewesen ist und die Bestellungen persönlich ausgeliefert hat.