Beim Frühlingskonzert dreht sich alles um Mozart

Frühling Erzgebirgische Philharmonie spielt in der St.-Jakobi-Kirche in Stollberg

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Zuletzt im Kulturhaus in Aue, spielt die Erzgebirgische Philharmonie Aue jetzt in der St. Jakobi-Kirche in Stollberg. Foto: R. Wendland

Stollberg. Mit der St.-Jakobi-Kirche in Stollberg hat die Erzgebirgische Philharmonie Aue ein besonderes Ambiente für das Frühlingskonzert, das am Sonntag 17 Uhr dort beginnt, ausgewählt. Im Mittelpunkt stehen Kompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart. Der Komponist hat bis ins 20. Jahrhundert hinein eine große Wirkung. Das Orchester steht beim Frühlingskonzert unter der Leitung von Generalmusikdirektor Naoshi Takahashi. Als Solist stellt sich an diesem Nachmittag Francesco Lillo vor - er ist seit September 2016 Solo-Hornist der Erzgebirgischen Philharmonie.

Diese Stücke gibt es zu hören

Was Zuhörer in der St.-Jakobi-Kirche erwartet, sind zwei Werke Mozarts. Dazu gehört die Sinfonie Nr. 39 Es-Dur KV 543. Dieses Werk ist jenes, zuerst entstandene, der drei letzten großen Sinfonien Mozarts. Es gilt als Gipfelpunkt der klassischen Musik. Mozart schrieb diese Sinfonie in nur knapp zwei Monaten im Sommer 1788. In Stollberg zu hören sein wird außerdem das Hornkonzert Nr. 3 Es-Dur KV 447 aus dem Jahr 1787 - es gehört zu den vier Hornkonzerten Mozarts aus seiner Wiener Zeit. Bis heute steht es im Repertoire großer Horn-Literatur.

Beide Stücke Mozarts gehören zu seinen bekanntesten und beliebtesten des Genies der Wiener Klassik. Im Anschluss wird die Erzgebirgische Philharmonie Aue die ungewöhnliche und selten zu hörende Mozart-Adaption nach dem Quintett Es-Dur KV 614 von Paul Dessau zu Gehör bringen. Dessau gilt als einer der bedeutendsten deutschen Komponisten des 20. Jahrhunderts und er verstand seine Komposition als bewusstes Anknüpfen an die klassische Tradition und an Mozarts Musik.