Bergbaumuseum Oelsnitz wird saniert

BAUREPORT 17,25 Millionen Investitionsvolumen mit 7,4 Millionen Euro aus "Stadtumbau" gefördert

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Markus Ulbig (l.) und Bernd Birkigt unterzeichnen die Vereinbarung. Foto: C. Wagner/PB AL

Oelsnitz. Innenminister Markus Ulbig hat mit dem Bürgermeister von Oelsnitz, Bernd Birkigt, eine städtebauliche Vereinbarung zur Sanierung des Bergbaumuseums unterzeichnet. Bund und Freistaat Sachsen stellen dafür Mittel aus dem Städtebauförderprogramm "Stadtumbau" in Höhe von insgesamt 7,4 Millionen Euro zur Verfügung.

Von der Pressestelle des Landratsamtes Annaberg-Buchholz gab es auf Anfrage dazu folgende Informationen: Die notwendigen Maßnahmen betreffen fast alle Gebäudeteile. Dazu gehören die Sanierung von Stahlbauteilen unterschiedlichster Materialgüte (bedingt durch die zeitlich versetzte Errichtung der Gebäude), Erneuerung von Dachkonstruktionen, Trockenlegungsarbeiten am Mauerwerk, Erneuerungen im Bereich der technischen Gebäudeausrüstung, große Investitionen in den Brandschutz bis hin zu kleineren Reparaturarbeiten.

Von 2019 bis 2023 soll gebaut werden

Die Baumaßnahmen müssen so durchgeführt werden, dass sie die Umsetzung der neuen Museumskonzeption ermöglichen. Ein genauer Überblick ergibt sich nach Abschluss der Entwurfsplanung. Die Gesamtinvestitionssumme ist mit 17,25 Mio. Euro geplant. Neben den 7,4 Mio. Euro Fördermitteln beträgt der Eigenanteil der Stadt Oelsnitz 3,7 Mio. Euro (wovon 70 Prozent vom Land als sogenannte "Stützung des kommunalen Eigenanteils" übernommen werden) sowie ein Eigenanteil des Erzgebirgskreises in Höhe von knapp 5,9 Mio. Euro.

Die Sanierungsarbeiten werden wahrscheinlich in den Jahren von 2019 bis 2023 in mehreren Bauabschnitten durchgeführt. Einschränkungen für die Museumsbesucher lassen sich nicht völlig vermeiden. In welcher Form und in welchem Umfang kann jedoch zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht genau benannt werden.