Berufsorientierungs-Woche soll Jugendliche unterstützen

Wirtschaft Für Angebot der Berufsorientierung startete die Anmeldefrist

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Auch im Ahorn Hotel Am Fichtelberg ist die Ausbildung vielseitig und interessant. Foto: Ilka Ruck

Erzgebirgskreis. Wenn vom 12. bis 17. März die Woche der offenen Unternehmen im Erzgebirgskreis startet, dann ist das für Jugendliche die beste Chance, Berufe praktisch vor Ort in den Unternehmen zu erleben und Chefs sowie Mitarbeitern mit Fragen zu löchern. Die 12.000 Broschüren - erstmalig komplett farbig gedruckt - wurden bereits an die Schulen verteilt und dort den Schülern übergeben.

Damit startet für die Schüler die Anmeldefrist zur 16. Aktionswoche, die bis Ende Januar läuft. Die Entscheidung, welches Unternehmen besucht werden sollte, dürfte nicht leicht fallen. Denn 283 regionale Unternehmen erwarten an mehr als 500 Terminen neugierige junge Leute in ihren Räumen.

Nahezu alle Branchen abgedeckt

Die Firmen stellen etwa 150 unterschiedliche Berufsbilder und über 50 praxisnahe Studiengänge vor. Eingeladen ist der Nachwuchs aus Oberschulen ab Klassenstufe 7 und Gymnasien ab Klassenstufe 9, sowie aus Fachober- und Förderschulen - und gern deren Eltern oder Großeltern.

Die Woche der offenen Unternehmen ist die größte Aktion des Jahres zur Berufsorientierung im Erzgebirgskreis, die breit gefächert nahezu alle Branchen des Erzgebirges abdeckt.

Auswahl soll Neigungen entsprechen

"Gerade deshalb sollten Eltern unbedingt ihre Kinder nach dem Heft fragen und diese Chance nutzen, um gemeinsam in Ruhe zuhause die Berufsbilder entsprechend der Neigungen rauszusuchen. Wir empfehlen den Jugendlichen sich bei der Wahl vor allem von ihren eigenen Interessen und Möglichkeiten leiten zu lassen", erklärt Kerstin Hillig, Geschäftsbereichsleiterin Berufs- und Studienorientierung der Wirtschaftsförderung Erzgebirge GmbH, die im Landkreis die Aktion koordiniert.

Die große Auswahl an Angeboten erstreckt sich über sechs Tage, sodass es lohnt, sich für mehrere Termine anzumelden, um vielfältige Einblicke in die reale Wirtschaft zu bekommen.