Bienenstockluft soll Krankheiten heilen

Gesundheit Traditionsreiche Atemwegstherapie in Bad Schlema

bienenstockluft-soll-krankheiten-heilen
Helga Fischer, Silvia Stops und Oskar Stops (v.li) vom Kneipp-Verein Bad Schlema finden es gut, dass im Kurpark ein Therapiehaus gebaut worden ist. Foto: R. Wendland

Bad Schlema. Im Kurpark von Bad Schlema ist unterhalb der Minigolfanlage ein kleines Therapiehaus entstanden. Dort soll künftig die sogenannte Api-Therapie Anwendung finden - eine Behandlung mit Bienenprodukten zur Gesunderhaltung und Heilung. Die Rede ist von einer der ältesten Heilmethoden mit einer Jahrtausende alter Tradition und Erfahrung. Konkret geht es in Bad Schlema um die Bienenstockluft als Atemwegstherapie.

Zahlreiche Krankheiten sollen gelindert werden

Die Api-Therapie kann von April bis September durchgeführt werden - die Bienenstockluft wird dabei abgesaugt und mit einem Schlauch zu einer Inhalationsmaske geleitet. Einen direkten Kontakt zu den Bienen gibt es nicht. Günstig beeinflusst werden sollen unter anderem Erkrankungen, wie Bronchitis, Asthma, Allergien, Chronische Kopfschmerzen und Depressionen. Im Rahmen des Sommerfestes, das der Kneipp-Verein Bad Schlema für heute organisiert hat, gibt es eine Informationsveranstaltung dazu.

Das Sommerfest beginnt 14 Uhr - Besucher können sich auf ein abwechslungsreiches Programm freuen. Mit dabei ist der Silberbachchor, der für die musikalische Unterhaltung sorgt. Helga Fischer vom Kneipp-Verein Bad Schlema sagt: "Wir finden es als Kneipp-Verein gut, dass ein solches Angebot in Bad Schlema geschaffen wurde. Wir haben uns das Ganze in Crottendorf angeschaut, wo diese Atemwegstherapie bereits angeboten wird. Teilweise fahren Mitglieder von uns derzeit nach Crottendorf und nutzen das Angebot."