Bitteres Ausscheiden im Pokal

Fussball FC Erzgebirge Aue verliert gegen den SV Wehen Wiesbaden

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Eine Szene aus dem für Aue schlecht gelaufenen Spiel. Foto: Gerber

Aue. Glanzlos, chancenlos und blamabel - das sind noch die harmlosesten Attribute mit denen das Spiel des FC Erzgebirge Aue am Sonntagabend nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal bedacht wurde. Nach gerade einmal sieben Minuten führte der SV Wehen-Wiesbaden vor nur 3000 Zuschauern mit 2:0. Das hatten sich natürlich nicht nur die 300 mitgereisten Veilchen-Anhänger ganz anders vorgestellt.

FCE-Cheftrainer Thomas Letsch war bedient und reagierte: Nach nur 21 Minuten brachte er für Fabio Kaufmann Routinier Christian Tiffert ins Spiel. Er stellte das System um und schickte nach der Pause Arianit Ferati für Nicolai Rapp und Michael Maria für Sebastian Hertner ins Rennen. Das Blatt allerdings konnten auch sie nicht mehr wenden: Der Zweitligist unterliegt dem Drittligisten mit 0:2, fliegt bereits in der ersten Runde des DFB-Pokals raus und verpasst damit eine satte sowie wichtige Finanzspritze.

Präsident entschuldigt sich für schlechte Leistung

Unter den Eindrücken des Spiels und daher sehr emotionalisiert veröffentlichte Veilchen-Präsident Helge Leonhardt noch am Abend ein kurzes Statement via Facebook, das am Montag wieder gelöscht wurde. In diesem entschuldigte sich der Veilchenboss für die miserable Leistung im Pokalspiel und kündigte die richtigen Schlussfolgerungen an.

Am Montag war 14 Uhr ein Training angesetzt, der Platz dafür pünktlich vorbereitet. Gegen 14.30 Uhr kamen Trainer und Team. Während Co-Trainer Robin Lenk mit den Spielern, die im Pokal im Einsatz waren, Radfahren ging, trainierten die anderen mit Chefcoach Thomas Letsch, Co-Trainer Wolfgang Luisser, Fitnesstrainer Werner Schoupa sowie Torwarttrainer Max Urwantschky. Die Stimmung war niedergeschlagen. Doch schon am Freitag müssen die Köpfe wieder frei sein, dann geht es für die Erzgebirger zu Eintracht Braunschweig.