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Bodenplatte für neues Haus F wird gegossen

Ersatzneubau Bis Oktober soll der Rohbau stehen

Aue. 

Das Auer Helios Klinikum hat sich ein sportliches Ziel gesteckt: Anfang 2015 soll der Ersatzneubau des Hauses F in Betrieb gehen. In dem Zusammenhang liefen in den letzten Wochen und Monaten die Abrissarbeiten am alten Gebäudekomplex. Insgesamt wurden 750 LKW-Ladungen Bauschutt abtransportiert. Jetzt ist man aktuell dabei, die Bodenplatte für den Neubau zu gießen. "Wir hoffen, dass die Arbeiten zügig voran gehen. Bis Oktober soll der Rohbau stehen", sagt Diana Lohmann, Geschäftsführerin des Helios Klinikums Aue. Danach beginne die Phase des Innenausbaus. Im Erdgeschoss des Hauses soll unter anderen die geriatrische Tagesklinik mit 15 Plätzen angesiedelt werden - derzeit stehen fünf Plätze zur Verfügung. Neben den baulichen Dingen will das Klinikum in 2014 auch das Leistungsspektrum erweitern und in Medizintechnik investieren. So sollen im 2. Quartal ein 3D-C-Bogen, der wichtig ist für die Wirbelsäulenchirurgie und ein röntgenfähiger OP-Tisch implementiert werden - eine Maßnahme von rund 350.000 Euro. Auch im Bereich der Endourologie sollen rund 200.000 Euro in Technik investiert werden. Etabliert werden soll im 3. Quartal die Fußchirurgie inklusive einer Indikationssprechstunde. Außerdem laufen die Vorbereitung für die Zertifizierung als Endoprothesen-Zentrum. Das Highlight, so Lohmann, ist das Aufstellen des Linearbeschleunigers für die Strahlentherapie, im Wert von zirka 2,8 Millionen Euro. Eingebracht wird das gute Stück in den Bunker des neuen Haus F und soll im März 2015 ans Netz gehen.