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Chemnitzer Modell wird weiter ausgebaut

Projekt Bahnlinie soll über Thalheim nach Aue führen

Thalheim. 

Thalheim. Das Chemnitzer Modell wird in Stufe 2 weiter umgesetzt. Bedeutet: Die Bahnlinie über Thalheim nach Aue darf gebaut werden. Der benötigte Planfeststellungsbeschluss ist seitens des Eisenbahnbundesamtes erlassen worden. Rund 47 Kilometer umfasst die Strecke, um die es geht.

Weitestgehend verläuft diese auf einer bereits vorhandenen Trasse. Dass die Bahnlinie in Verlängerung bis nach Aue gebaut werden kann, darauf hat man lange warten müssen. Doch jetzt hat man grünes Licht. Laut Plan will man Ende Juli mit dem Bau beginnen. Die Züge sollen Ende 2020 rollen, wenn alles so läuft, wie man sich das vorstellt.

 

Richtiger Meilenstein wird erreicht

Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) geht von Baukosten in Höhe von rund 65 Millionen Euro aus. Fahren sollen auf der Strecke künftig sogenannte Citylinks. Zum Ausbau-Vorhaben gehören auch vier Verknüpfungsstellen des Öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) mit Busverbindungen sowie Park- und Ride-Parkplätze. VMS-Geschäftsführer Harald Neuhaus spricht von einem wichtigen Meilenstein fürs Chemnitzer Modell. Die Freude ist groß, schließlich wird es nach Abschluss aller Arbeiten eine direkte Bahnverbindung zwischen der Chemnitzer Innenstadt und Aue geben.

In dem Zusammenhang wird auch das Zwönitztal noch besser an das Oberzentrum Chemnitz angebunden. Von der Verbindung, die geschaffen wird, werden nicht nur Einheimische profitieren, auch für Touristen und Tagesausflügler werden damit attraktive Möglichkeiten in Fragen Mobilität in der gesamten Region bis nach Chemnitz hinein geschaffen.



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