Das sind die Gesichter für den Tag der Sachsen 2020

sachsen Bademädchen und Blaufarbenwerker sind gefunden

Aue/ Bad Schlema. 

Aue/ Bad Schlema. Der vierte Tag der Sachsen 2020 steht bevor. Für das Festwochenende vom 4. bis 6. September stehen bereits die beiden bedeutendsten Personen fest, denn Saskia Trzarnowski und Rico Tippner stehen dieses Jahr als Symbol für den Tag der Sachsen 2020. Dabei soll das Paar in die Rollen des Bademädchens und des Blaufarbenwerkers schlüpfen und somit historische Merkmale der Region versinnbildlichen.

Bereits zum Tag der Sachsen 2019 war das Pärchen zu ihrem ersten öffentlichen Auftritt anwesend und besuchte zahlreiche weitere Veranstaltungen, wie den Tag der offenen Tür im Landtag Dresden oder den Weihnachtsmarkt Aue. Auch in den kommenden Monaten müssen die beiden fleißig Termine besuchen, so ist das Sachsenpärchen auch auf den Chemnitzer und Dresdner Reisemessen und der Annaberger KÄT sowie zahlreichen Stadtfesten zu Gast.

Region repräsentieren

"Unsere Aufgabe ist es, für den Ort Aue-Bad Schlema und den Tag der Sachsen Werbung zu machen", erklärt der 30-jährige Rico Tippner. Seine Partnerin repräsentiert als Bademädchen die Tradition von Bad Schlema als Kurbad und dem Erzgebirge. Der 30-Jährige soll im Gegenzug ein Symbol für die Bergwerke der Region darstellen in dem sich damals Kobalt finden ließ, aus dem schließlich blaue Farbe gefertigt worde. In Oberschlema und Niederpfannenstiel befand sich jeweils ein Blaufarbenwerk.

Die Wahl des Bademädchen 2020 fiel nicht zufällig auf Saskia Trzarnowski: von 2009 bis 2013 war die 30-Jährige bereits Brunnenmädchen von Bad Schlema. Da auch eine Symbolfigur für den Blaufarbenwerkers gesucht war, bewarb sich auch ihr Freund Rico Tippner: "Ich hatte ebenfalls Lust darauf und wurde beim Casting schließlich dafür ausgewählt". Die weiß-blauen Outfits sind von zwei Designerinnen aus Aue entworfen und sollen bald sowohl für Kinder als auch für Erwachsene erhältlich sein.

Auch im echten Leben ein Traumpaar

Kennengelernt hat sich das Sachsenpaar 2011 über Facebook. "Ein Jahr später sind wir schließlich zusammengekommen, 2015 kam unsere Tochter Mia-Sophie zur Welt", erzählt das Paar aus Alberoda. Wenn die vierjährige Tochter einmal nicht zu ihren Terminen mitkommen kann, greifen die Großeltern unter die Arme. "Ohne sie würde es nicht gehen. Wir sind schließlich beide berufstätig und unsere ehrenamtliche Tätigkeit nimmt zusätzlich viel Freizeit in Anspruch. Dennoch erfüllt es uns mit Stolz, dass wir dieses Ehrenamt ausüben dürfen und unserer Heimat damit etwas zurückgeben können."