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"Die kalten Ringe" beim Filmfestival in Eibenstock

Preview Thomas Grimm zeigt erstmalig seinen neuen Dokumentarfilm

Eibenstock. 

Eibenstock. Die letzte gesamtdeutsche Nationalmannschaft ist bei den Olympischen Spielen 1964 in Tokio angetreten. Der Dokumentarfilm "Die kalten Ringe - gesamtdeutsch nach Tokio" von Filmemacher Thomas Grimm, greift dieses Thema auf. Ein Preview hat es jetzt beim Europäischen Filmfestival in Eibenstock gegeben - im Kunsthaus ist der neue Film gezeigt worden. Der gebürtige Auer lebt heute in Berlin und im Eibenstocker Ortsteil Weitersglashütte.Warum Tokio 1964? "Der 2015 veröffentlichte Film 'Kracher von Moskau' war ein ziemlicher Erfolg", so Grimm. Dort ging es um ein Freundschaftsspiel im Sommer 1955 in Moskau zwischen der bundesdeutschen Fußball-Elf und der Nationalmannschaft der Sowjetunion.

Grimm wollte da fortsetzen und einen weiteren Sportfilm drehen, der ebenfalls sehr politisch ist. Hinzukam, dass im Sommer 2020 wieder Olympische Spiele in Tokio gelaufen wären. Thomas Grimm ist mit dem Sport persönlich sehr verbunden - er ist in der Leichtathletik in Aue aktiv gewesen, hatte dort eine Trainingsgruppe. Auch ist der heute 66-jährige begeisterter Langläufer. Was Thomas Grimm an der Dokumentation liebt? "Man nimmt immer neue Perspektiven ein und wechselt durch die Protagonisten ständig den Blick auf die Geschichte. Man bleibt selbst sehr offen und wird nicht einseitig." Morgen geht das Filmfestival zu Ende mit "Dancing Queens" ab 18 Uhr im Kulturzentrum.