Die schönste Zeit endet mit ein bissel Wehmut

Abschied Christian Tiffert verabschiedet sich vom FCE

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Christian Tiffert gibt sein letztes Interview in Aue. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Wenn am Sonntag 13.30 Uhr das Spiel des FC Erzgebirge gegen den 1. FC Köln angestoßen wird, dann wird Christian Tiffert vorerst letztmalig im Erzgebirgsstadion sitzen und offiziell verabschiedet: Der Routinier hat in Aue seine Sachen gepackt und unterschrieb in dieser Woche einen Vertrag beim Halleschen FC.

Viele Fans bedauern "Tiffis" Entscheidung, einige wenige wettern über ihn, doch ganz viele können seine Beweggründe durchaus nachvollziehen. Er ist nicht nur ein großer Sportsmann, sondern vor allem ein Mensch aus Fleisch und Blut und einer, der kein Geheimnis daraus macht, dass ihn das letzte halbe Jahre bei den Lila-Weißen nicht wirklich glücklich gemacht hat.

Für ihn gab es einige Premieren:

Im Sommer hatten ihn noch die Veilchen-Anhänger noch zum Spieler das Jahres gewählt, in den vergangenen Monaten fand er sich auf Tribüne oder Bank wieder. Und trotzdem sagt dieser großartige Kerl: "Es war die schönste Zeit meiner Karriere. Ich habe brutal viele nette Menschen kennengelernt."

Aufstiegstrainer Pavel Dotchev hatte Tiffert aus dem Hausmannsdasein geholt. Seinen ersten Einsatz für den FCE hatte er im September 2015. Vieles, was er ab diesem Moment anpackte wurde zu Gold. Für ihn gab es einige Premieren: "Zum ersten Mal 3. Liga, zum ersten Mal Aufstieg in die 2. Liga, zum ersten Mal Relegation gespielt", sagt Tiffi und lächelt zufrieden: "Es gab viele Sachen, die neu für mich waren. Das bleibt, dafür bin ich sehr dankbar."