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Dieser Verein wird neuer Betreiber der Grießbacher Kita

Lokalpolitik Kindertagesstätte wird ausgebaut

Grießbach. 

Grießbach. Die Kindertagesstätte in Grießbach wird ab Juli von einem neuen Verein betrieben. Der Drebacher Gemeinderat stimmte dem Trägerwechsel zu. Zuvor hatte der bisherige Träger der Kita, die Elterninitiative Pumuckls Werkstatt, die auch in Venusberg eine Kita betreibt, um die Auflösung des Vertrages für die Außenstelle in Grießbach gebeten. Zugleich hat der neue Betreiberverein "Getzenknirpse" die Betriebserlaubnis für die Grießbacher Kita beantragt.

Die Kapazitäten werden erweitert

In der Tageseinrichtung werden derzeit 14 Kinder betreut. Ein Trägerwechsel sei im Vorfeld diskutiert worden, sagte Bürgermeister Jens Haustein. Er sprach auch von "mehreren Problemchen in der Vergangenheit". Er sei jetzt aber guter Dinge, dass mit dem dem neuen Verein, der sich kurzfristig gegründet habe, neuer Schwung in die Kindertagesstätte komme.

Dafür spräche auch, dass das Betreuungsangebot für die ganz kleinen Kinder erhöht werde. Statt bisher vier könnten nun acht Plätze für Krippenkinder bis drei Jahre angeboten werden. Für die Kapazitätserweiterung wird es Bauarbeiten geben. Zudem würden Mädchen und Jungen künftig ab einem Alter von einem Jahr in Grießbach betreut werden, so Haustein.

Nun können sich noch 18 Kinder anmelden

In den kommenden drei Jahren wird die Gemeinde die Kita unterstützen, vor allem finanziell mit einem jährlichen Zuschuss von 40.000 Euro für die Personalkosten. Diesen Beschluss fassten die Gemeinderäte einstimmig. Der Bürgermeister sagte, er hoffe, dass die Einrichtung bald von 20 Kindern besucht werde. Für dieses Jahr liegen der Tagesstätte bereits zwei Anmeldungen für Krippenkinder vor. Auch Personal sei vorhanden. Die neue Leiterin verfolgte bereits die Sitzung des Gemeinderates mit.

Ebenfalls verhandelt hat der Gemeinderat über das Bürgerbüro im ehemaligen Rathaus von Drebach. Dieses wird geschlossen. Hintergrund der Entscheidung ist der Eigenbedarf des neuen Besitzers. Jedoch sei das Bürgerbüro kaum von Einwohnern genutzt worden, erklärte Bürgermeister Jens Haustein.