• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen

EHV Aue holt zwei Punkte gegen Dessau

EHV "Das Spiel haben wir fast unverdient gewonnen"

Lößnitz. 

Lößnitz. Der Heimsieg des EHV Aue gestern gegen den Dessau-Roßlauer HV ist am Ende mehr als glücklich gewesen - äußerst knapp, mit 23:22 (10:10), konnten sich die Auer in der Erzgebirgshalle in Lößnitz gegen die Gäste aus Sachsen-Anhalt durchsetzen. "Dessau hat das Spiel sehr lange dominiert und unser Angriff sah stellenweise nicht aus wie 2. Bundesliga. Das Spiel haben wir fast unverdient gewonnen", so die ernüchternde Bilanz von Interimstrainer Runar Sigtryggsson, der aber auch sagt: "Besser man gewinnt ein solch schlechtes Spiel, als wenn man gut spielt und dann verliert, wie zuletzt in Gummersbach."

Rückblick auf ein verrücktes Spiel

Im Ost-Derby gegen Dessau hat man sich viele Fehlwürfe erlaubt und die Chancenverwertung ist mangelhaft gewesen. Vielfach ist man an Dessaus Keeper Philip Ambrosius gescheitert, der im Spiel 13 Paraden gezeigt hat. EHV-Manager Rüdiger, der von einem verrückten Spiel spricht ist froh, dass die Mannschaft doch noch den Sieg geholt hat: "Die Punkte brauchen wir." Ins Spiel gestartet ist der EHV Aue recht gut und konnte bis auf 4:1 (12.) davonziehen. Erstmalig den Ausgleich schaffte Dessau mit dem 9:9 (29.) und in die Kabine ging es beim 10:10. Nach der Pause haben die Gäste gleich zweimal nachgelegt zum 10:12 (32.) und im weiteren Spielverlauf waren es die Dessauer, die permanent die Nase vorn hatten. Nachdem der EHV Aue beim 13:18 (44.) mit 5 Toren hinten lag und es auch acht Minuten vor Schluss beim 16:20 noch 4 Tore Minus waren, war das Spiel eigentlich schon verloren.

EHV kommt stärker aus Auszeit zurück

Was Runar Sigtryggsson der Mannschaft gesagt hat in der Auszeit (54.) weiß man nicht. Fakt ist, die Dessauer haben auf die Aktionen der Auer keine Antworten und Lösungen mehr gefunden. Und so ist es den Hausherren tatsächlich gelungen, das Spiel noch zu drehen bis zum 21:21 (58.) Ausgleich, um dann kurz danach durch Arnar-Birkir Halfdansson mit 23:22 (59.) in Führung zu gehen. Letztlich war es EHV-Keeper Anadin Suljaković, der den Sieg festgehalten hat, indem er 13 Sekunden vor Schluss den Torwurf des Dessauers Max Emanuel gehalten hat. Bester Torschütze des EHV Aue ist Maximilian Lux mit 5 Treffern. Als Keeper standen Sveinbjörn Pétursson und Anadin Suljaković zwischen den Pfosten des EHV-Tores. Torwart-Trainer Michael Hilbig sagt: "Die Jungs haben sich intensiv vorbereitet und das war in der ersten Halbzeit auch eindeutig zu sehen. In der zweiten Halbzeit kamen wir insgesamt schlechter rein aus Abwehrsicht. Dann hat Anadin Suljaković den Job übernommen und am Ende mit seiner Leistung zum Sieg beigetragen."