EHV spielt Unentschieden gegen Eisenach

Handball Test gegen Handball-Drittligisten in der Erzgebirgshalle Lößnitz

Lößnitz. 

Lößnitz. Für die Zweitliga-Handballer des EHV Aue geht es so langsam in die finale Phase der Vorbereitung auf die Rückrundenspiele. Nachdem man sich beim ersten Rückrundenspiel im alten Jahr mit 26:31 (11:14) den Gästen des TV 05/07 Hüttenberg vor heimischer Kulisse geschlagen geben musste, will man jetzt am 9. Februar möglichst einen guten Start hinlegen - dann trifft der EHV Aue auswärts auf den TSV Bayer Dormagen.

Die Zeit in der Vorbereitungsphase nutzt man, um wieder zur nötigen Wettkampfhärte zu finden. Zuletzt haben die Auer ein Vorbereitungsspiel gegen den ThSV Eisenach bestritten und sind mit einem 30:30 (13:17) Unentschieden in der Erzgebirgshalle in Lößnitz vom Parkett gegangen. EHV-Trainer Stephan Swat sagt zum Spiel: "In der ersten Halbzeit war das viel zu wenig in der Deckung und wir haben zu wenige Zweikämpfe geführt und nicht in Kontakt gekommen. 17 Gegentore sprechen da Bände." In der zweiten Halbzeit habe das phasenweise deutlich besser funktioniert.

Die Testspiele werden ausgewertet, um an den Fehlern zu arbeiten

Es war ein weiterer Test, so der Coach: "Ob man in der Saison so spielt, sei erst einmal dahingestellt. Tests sind dafür da, Erkenntnisse zu sammeln und davon gab es beim Spiel gegen Eisenach wieder jeden Menge." In der Abwehr hätte sich Stephan Swat ganz klar mehr erwartet: "Wenn man in der ersten Halbzeit schon 17 Gegentore kassiert, ist es verdammt schwer, ins Tempospiel zu kommen. Das hat anfänglich gefehlt. In der zweiten Halbzeit war das schon besser."

Zusammen mit der Torhüterleistung sei man ins Tempospiel gekommen und man konnte sich bis auf drei Tore absetzen. Hintenraus müsse man einfach noch besser verteidigen. "Beim Kreisläuferspiel von Eisenach, was richtig gut war, haben wir zu viel zugelassen", so Swat. Das wolle man sich im Video anschauen, was sich verbessern lässt. Die Testspiele wird man auswerten und gezielt an den Fehlern arbeiten.