EHV steckt bittere Niederlage ein

Handball Auer müssen sich Altmeister Gummersbach mit elf Toren geschlagen geben

Lößnitz. 

Lößnitz. Gegen die Altmeister und Liga-Favoriten vom VfL Gummersbach haben die Handballer des EHV Aue nur anfänglich etwas Land gesehen - die ersten 20 Minuten hat man noch gut mithalten können bis zum 9:9 (19.), aber dann kam der Riss im Spiel.

Swat ist sprachlos

Den Gästen ist es gelungen, einen 5:0-Lauf hinzulegen in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit. Im Endeffekt stand für den EHV Aue eine 21:32 (9:14) - Heimniederlage, die mehr als bitter ist. Trainer Stephan Swat musste kurz tief durchatmen: "Ich bin sprachlos, dass wir teilweise so hilflos vorn agiert haben und hinten auch keinen Zugriff mehr bekommen haben."

"So schlecht sind wir nicht."

Aus Spielersicht sagt Adrian Kammlodt: "Das Ergebnis ist deutlich und so hat sich das Spiel auch angefühlt. Wir haben hinten die ersten Minuten richtig gut gedeckt und dann haben wir zwei, drei Gänge runtergeschalten. Vorn hat leider auch nicht alles geklappt. Die Abwehr muss es dem Torhüter einfacher machen und die Torhüter müssen gewisse Bälle auch einmal wegnehmen, damit wir ins Konterspiel kommen. Gummersbach hat einfach auch eine breitere Bank und sie sind die Favoriten. Es wäre in Ordnung gewesen, wenn wir mit drei oder vier Toren verloren hätten, aber mit elf Toren, so schlecht sind wir nicht."

Schauer fällt nach Verletzung längere Zeit aus

Beim Spiel gegen Gummersbach hat sich Franz Schauer gleich zu Beginn der Partei schwer verletzt nach einem unabsichtlichen Zusammenprall mit einem gegnerischen Spieler. Wie es vom Verein heißt, habe er sich neben einem großen Cut den unteren und seitlichen Augenbegrenzungsknochen gebrochen und wird längere Zeit ausfallen. Er ist bereits am Montag im Helios-Klinikum Aue operiert worden.