Eibenstock: Menschen nutzen Wochenende vor Lockdown aus

Corona Viele Menschen und Tagestouristen nutzten nochmal die Freizeitangebote in Sachsen.

Eibenstock. 

Eibenstock. Die kalte Jahreszeit hat nun begonnen und die Corona-Infektionszahlen sind in den letzten Tagen angestiegen. Ein Lockdown soll ab Montag die Pandemie wieder beherrschbar machen. Viele Menschen und Tagestouristen nutzten daher nochmal die Freizeitangebote in Sachsen. In der Ski-Arena Eibenstock war der Parkplatz am Wochenende gut gefüllt. Die Besucher konnten hier die Allwetter-Bobbahn, den Irrgarten mit Kletterwelt, den Erlebnisspielplatz, die Adlerfelsenbahn sowie viele weitere Angebote noch einmal nutzen.

"Wir haben hier viel Spaß"

Mit dabei war auch Angela Rösler mit ihrer Familie. "Wir sind nochmal hergekommen, bevor ab Montag der Lockdown beginnt und wir haben hier viel Spaß" erzählt sie. Ab Montag will man in der Ski-Arean die Schließzeit nutzen um in den Winter-Tourismus zu wechseln. Wie Michael Uhlmann, Geschäftsführer der Ski-Arena in Eibenstock berichtet, hat man trotz der Einschränkungen eine relativ gute Sommersaison gehabt. Auch weil viele Tagesgäste aus der Region zu Besuch waren. Uhlmann ist zufrieden mit dem heutigen Tag und dem Sommer. Die Gäste hätten sich demnach sehr gut verhalten und alle Hygienevorschriften eingehalten. Den Corona-Lockdowan findet er richtig: "Wir haben lieber jetzt den Lockdown als in den Wintermonaten, wo wir auf die zahlenden Wintertouristen angewiesen sind. Gaststätte, Hotels und auch wir sind auf die Touristen angewiesen, denn alle verdienen damit ihr Geld." Uhlmann richtet auch einen Appell an die Menschen. "Es ist im Interesse uns aller, dass die Vorgaben eingehalten werden." Er blickt optimistisch in die Zukunft, denn der Sommer hat in Eibenstock bereits gezeigt, dass man auch mit Einschränkungen den Tourismus im Erzgebirge am Laufen halten kann. Nun hofft er, dass die Fallzahlen in den Wintermonaten sinken. "Viele sind im Erzgebirge auf den Wintertourismus angewiesen, denn für uns ist dies die Hauptsaison. Wir hoffen, dass die Fallzahlen im Winter niedrig bleiben."