Eine Bühne für das Spiegelwald-Plateau

Tourismusverband Kirmes zu Pfingsten wird noch konzeptionell verfeinert

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Bürgermeister Joachim Rudler hat konkrete Pläne für den Spiegelwald. Foto: Wagner

Grünhain-Beierfeld. Auf dem Plateau des Spiegelwaldes wird sich in diesem Jahr einiges tun: Dort wird nicht nur eine feste Bühne installiert, sondern auch für ein bisschen mehr Wetterfestigkeit gesorgt. Joachim Rudler, Bürgermeister von Grünhain-Beierfeld, hat nun die Pläne des Tourismuszweckverbands Spiegelwald auf Nachfrage präzisiert. Demnach sind in diesem Jahr Investitionen in Höhe von knapp 100.000 Euro geplant.

42.000 Euro für Regen- und Sonnenschutz

Die Bühne soll den Eindruck erwecken, mitten im Wald zu stehen. Außerdem soll der Platz vor dem Turm mit drei sogenannten Tulpenschirmen ausgestattet werden, die als Regen- und Sonnenschutz dienen. Diese Schirme wirken wie ein Trichter und leiten Regenwasser über den Ständer in ein kleines unterirdisches Abwassersystem. Für diese Schirme müssen auf dem Platz kleinere Pflasterarbeiten durchgeführt werden. Dabei wird das notwendige Rohrsystem installiert. Dieser Teil des Vorhabens, also der Kauf der Schirme und die notwendigen Arbeiten auf dem Platz, wird circa 42.000 Euro kosten.

Neue Bühne wird gleich getestet

Die Bühne, die auf dem Plateau gebaut wird, erlebt in diesem Jahr ihren Härtetest. Weil der König-Albert-Turm seinen 20. Geburtstag feiert, startet in diesem Jahr eine Konzertreihe. Im vierzehntägigen Rhythmus soll es jeweils am Sonntag in der Zeit von 14 bis 16 Uhr König-Albert-Konzerte geben. Auftakt der Konzertreihe ist zu Pfingsten.

Traditionell lädt dann die Spiegelwaldkirmes ein. Diese soll in diesem Jahr aufgepeppt werden und neue Anreize bekommen. Unter anderem ist geplant, mit tschechischen Partnern zusammenzuarbeiten, die für kulinarische Besonderheiten sorgen. "Das soll das Fest aufwerten", so Rudler. Der König-Albert-Turm ist der einzige barrierefreie Aussichtsturm der Region. Durch seinen Fahrstuhl ermöglicht er auch Menschen im Rollstuhl oder mit anderen körperlichen Einschränkungen die Ausblicke über den Kamm des Erzgebirges.