Elterlein: Löscharbeiten stehen vor Abschluss

Großbrand Einsatzkräfte im Dauerstress - Brandursache noch unklar

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Foto: Andre März/Archiv

Elterlein. Die Löscharbeiten des Großbrandes in einer Möbelfirma in Elterlein werden noch am heutigen Dienstagnachmittag abgeschlossen. Das teilte Einsatzleiter Danilo Wötzel auf BLICK-Nachfrage mit. Damit enden für die Kameraden extrem anstrengende Tage.

Wenig Schlaf für die Helfer

Seit Sonntagvormittag 9 Uhr kämpften die Feuerwehrmänner unermüdlich gegen die Flammen. "Wir haben seither kaum geschlafen", sagt Wötzel und ergänzt: "Wir haben natürlich versucht, die Leute zu tauschen und ihnen zwischendurch immer mal sechs Stunden Ruhe und Schlaf zu ermöglichen."

In Spitzenzeiten - beispielsweise am Sonntagnachmittag - so sagt es Wötzel, waren rund 350 Kräfte im Einsatz. Neben Feuerwehrleuten waren das auch Polizisten, Mitglieder des Technischen Hilfswerks sowie ein Versorgungstrupp von Maltesern und Johannitern.

Landwirte helfen bei der Wasserversorgung

Der Einsatz hat den Kameraden, die aus insgesamt mehr als 20 Wehren nach Elterlein anrückten, alles abverlangt. Selbst am heutigen Dienstag kämpfen noch 50 Blauröcke gegen die Glutnester. Zudem wurden Unmengen an Wasser benötigt. Daher mussten lange Wegstrecken aufgebaut werden. Letztendlich koordinierte die Feuerwehr noch einen Pendelverkehr.

Selbst Landwirte aus der Umgebung sorgten mit sechs Güllefässern für die notwendige Wasserzufuhr. "So konnten wir aus der Zschopau bei Dörfel und aus dem Schwarzen Teich bei Elterlein Wasser holen", so der Einsatzleiter.

Brandursache bleibt noch unklar

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, blieb die S220 weiterhin gesperrt, damit die Löschwasserzufuhr sichergestellt werden konnte. Außerdem bestätigte der Pressesprecher, dass die Brandursachenermittler im Einsatz sind. Es stehe allerdings noch nicht fest, wann Ergebnisse der Ermittlungen feststehen.