Erste Field-Target EM auf deutschem Boden

Sport Schützen aus 22 Nationen messen sich in Marienberg

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Foto: Jan Görner

Marienberg. Etwa 220 Field-Target-Schützen aus 22 Nationen haben am Wochenende in Marienberg ihre Europameister ermittelt. Die Sportart simuliert die Jagd im Feld. Die Ziele sind dabei aus Metall. Sie bilden Tiersillhouetten ab und fallen ähnlich wie die Scheiben im Biathlon.

Die Geschosse werden dabei aus Luftgewehren abgefeuert. Nach Marienberg gebracht hatten den Wettbewerb die Mitglieder des Field-Target-Clubs Chemnitz. Sie sorgten dafür, dass die EM erstmals überhaupt auf deutschem Boden ausgetragen worden ist.

"Wir haben mit der Bundeswehr in Marienberg schon sehr gute Erfahrungen sammeln können und deshalb gefragt, ob wir den Wettkampf hier veranstalten können", sagte Gunter Schreyer vom Organisationsteam. Auch mehrere Frauen sind unter den Sportlern gewesen. Ana Pereira zählt dabei zu den erfolgreichsten. Die Portugiesin hatte für die Organisatoren nur gute Worte. Lediglich das Regenwetter trübte das Bild ein kleines bisschen.