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Erzgebirge Aue fährt am Samstag nach Heidenheim

Fussball Schuster spricht von "Schlitzohr"

Aue/Heidenheim. 

Aue/Heidenheim. Am 21. Spieltag der 2. Fußball-Bundesliga geht es für den FC Erzgebirge Aue an diesem Samstag zum 1. FC Heidenheim. Die Trainingsbedingungen im Vorfeld dieser Begegnung waren für die Kicker des FC Erzgebirge Aue kein Zuckerschlecken. Zweistellige Minuswerte und Schnee auf dem Platz gehörten zu den Herausforderungen in dieser Woche. Cheftrainer Dirk Schuster lobte aber den Einsatz des ambitionierten Stadionteams. Die Mitarbeiter versuchten, gute Trainingsbedingungen zu schaffen. Am Mittwoch aber half alles nichts: "Da mussten wir das Training in die Halle verlagern, aber das war nicht weiter schlimm", so Schuster. Selbst eine richtige Schneeeinheit hatten die Veilchen in dieser Woche.

Gegner ist ausgeruht

Mit Heidenheim treffen die Erzgebirger nun auf ein Team, dass in der letzten Punktspielrunde nicht aktiv war. Damit fehlen einige Eindrücke. Zudem nennt er seinen Heidenheimer Kollegen Frank Schmidt ein "Schlitzohr", dessen Team in verschiedenen Systemen spielt und gern mal für einen Überraschungseffekt beim Gegner sorgt. Viel Anerkennung und Lob schwingt in Schusters Worten mit. Da ist ein gehöriger Respekt vor Heidenheim zu erkennen. Dieser kommt nicht von ungefähr. Denn der FC Erzgebirge Aue konnte in Heidenheim noch nie gewinnen. Der letzte Punktgewinn liegt sechs Jahre zurück und war trotz des Punktes ein ganz negatives Erlebnis. Der FC Erzgebirge Aue stieg in Heidenheim 2015 in die 3. Fußball-Liga ab.

Keeper Männel will die Wende

Torwart Martin Männel, der damals sogar einen Treffer erzielte, hofft, dass diesmal für die Veilchen etwas zu holen ist: "Es ist an der Zeit, eine Wende herbeizuführen." Dass St. Pauli dort gewonnen hat, zeige auf, dass durchaus etwas zu holen sei: "Daran wollen wir uns ein Beispiel nehmen und wollen diesen Punkt, den wir hier gegen Hamburg erkämpft haben, ein Stück weit aufwerten", so Männel. Anstoß zum Spiel ist am Samstag 13 Uhr.