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Fahrer aus dem Erzgebirge zu Six Days

Motorsport 90. Six Days gastiert in der Slowakei

Schon am kommenden Montag startet die Enduro Mannschaftsweltmeisterschaft, kurz Six Days, in diesem Jahr im slowakischen Kosice, in die 90. Auflage. Wenn die weltbesten Enduristen an sechs Tagen um den Trophy- und Junior-Trophy-Pott ringen, werden auch drei Erzgebirger mitmischen. Das Trio aus Hendrik Richter, Tom Klädtke (beide C2) und Michael Renner (C3) ist erstmals Teil der deutschen Clubmannschaften. Die drei ambitionierten Enduristen verwirklichen sich damit einen Traum. Doch gänzlich neu ist die Sechstagefahrt für den 34-jährigen Hendrik Richter, vor einigen Jahren eine Saison Fahrer mit B-Lizenz, seitdem jedoch nur sporadisch auf heimischen Boden im Einsatz, nicht. Bereits seit 5 Jahren gehört er zum festen Betreuerteam der Spitzenfahrer Marcus Kehr und Ralf Scheidhauer, war 2012, als die Six Days in Sachsen gastierten, zudem "Rucksackfahrer" im Trophy Team. "Das Ziel muss klar sein: Auf Null durchfahren und dabei strafpunktfrei bleiben. Dann wird man sehen", sagt der Witzschdorfer. Sein Mannschaftskollege, der 30-jährige gebürtige Zschopauer Tom Klädtke (KTM Sturm) aus Crimmitschau, trägt sich bereits seit Ende des letzten Jahres, als die Slowakei als Ausrichter der nächsten Six Days feststand, mit dem Gedanken, sich zu bewerben. Als dann im Mai dieses Jahres ein Fahrer ausfiel, hatte der gebürtige Zschopauer das Glück, einspringen zu können. "Ich will auf alle Fälle die 6 Tage durchfahren ohne Verletzungen und ohne etwas kaputt zu machen. Das Gelände ist kernig, wie man hört", so Tom Klädtke, seit über einem Jahrzehnt Endurofahrer. Jeder der drei Enduristen kann zudem auf die Unterstützung von drei eigenen Betreuern zurückgreifen, darunter sein Vater Reinhard, der 1987 in Polen die Trophy mit gewann. Der dritte Erzgebirger, Michael Renner (KTM Sturm) aus Zschopau, ist seit gut 5 Jahren im Pokal sporadisch unterwegs. Auch der 40-Jährige fiebert den anstehenden 6 Tage entgegen, hat im Vorfeld darauf hin gearbeitet immer mit dem Ehrgeiz, nicht nur dabei zu sein, sondern tatsächlich durchs Ziel zu fahren.



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