FCE: Fanwut nach dem Dynamo-Spiel

Fußball Foto eines Banners wird heftig im Netz diskutiert

Aue/Dresden. 

Aue/Dresden. Mit den Fans des FC Erzgebirge Aue ist seit dem Sonntag nicht gut Kirschen essen. Die Anhängerschaft der Lila-Weißen war über die 2:1-Niederlage im Sachsenderby wenig amüsiert. Während es für einige eine ganz normale Niederlage war, sahen andere den Kick extrem kritisch. Der letztgenannte Teil äußert sich herablassend in den sozialen Medien, spricht sogar von einem verkauften Spiel.

Gemischte Meinungen zu Banner

Daher baumelte am Sonntagabend an einem Zaun im Erzgebirgsstadion auch ein Banner mit der Aufschrift: "Wir fahren lieber nach Bochum als nach Dresden! Keine Geschenke für SGD Hurensöhne!! Schämt euch!!" Das Fotos dieses Banners löste im Netz ganz unterschiedliche Reaktionen aus. Während viele die Wortwahl und die Unterstellung des verkauften Spiels unter aller Würde fanden und dies auch heftig kritisierten, applaudierten andere deutlich mit Worten und Smilies.

Guter Start in die Partie

Wie auch immer: Der FC Erzgebirge Aue hatte am Sonntag sein Spiel in der sächsischen Landeshauptstadt verloren. Dabei starteten die Lila-Weißen wie die Feuerwehr in die Partie. Nach zwei Minuten gab es die erste Tormöglichkeit, nach sechs lag der Ball im Netz. Torschütze war Jan Hochscheidt. Anstatt den Vorsprung weiterauszubauen und die zumindest kurzzeitig verunsicherten Dresdner in Schach zu halten, ließen sich die Veilchen in einem rassigen Spiel immer mehr nach hinten drängen.

Cheftrainer von Partie enttäuscht

Erneut mangelte es an Offensivkraft. Bis zur 60. Minute brachte Aue gerade einmal zwei Torschüsse zustande. Dynamo hatte laut Statistik da schon elf und führte durch zwei Tore von Patrick Schmidt. Sein zweiter Treffer - ein Fallrückzieher - war echt etwas fürs Auge und schmerzte daher noch mehr. "Wir wussten, dass Dynamo - wenn man sie lässt - Kombinationsfußball spielt", stellte FCE-Cheftrainer Dirk Schuster in der Nachspielpressekonferenz fest. Eigentlich wollte man dem den Riegel vorschieben. Gelungen sei es nur in den ersten 15 Minuten, so Schuster enttäuscht.