FCE: Interimscoach Lenk verpasst Befreiungsschlag

2. Bundesliga FC Erzgebirge Aue bringt Punkt aus Kellerduell in Bielefeld mit

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Robin Lenk hat die Mannschaft nach dem Weggang von Cheftrainer Pavel Dotchev in Bielefeld betreut. Ein neuer Coach soll Anfang der Woche präsentiert werden. Foto: Katja Lippmann-Wagner

Aue. Der große Befreiungsschlag ist beim FC Erzgebirge Aue ausgeblieben: Trotzdem lässt der Auftritt bei Arminia Bielefeld nicht alle Hoffnungen schwinden. Die beiden abstiegsbedrohten Teams trennten sich mit 2:2. Denkbar schlecht waren die Gäste, die nach dem Weggang von Cheftrainer Pavel Dotchev vorübergehend durch Robin Lenk betreut werden, in die Partie gestartet. Nach vier Minuten lagen die Hausherren mit 2:0 vorn. Erneut waren es zwei Standardsituationen, die zu den Treffern führten.

Nach der Pause geriet Bielefeld in Not. Ein Eigentor von Bielefelds Görlitz bringt Aue in der 57. Minute wieder ins Spiel. In der 71. Minute macht der eingewechselte Nicky Adler den Ausgleich perfekt. Im Kampf um den Klassenerhalt ist der Punkt in Bielefeld ganz sicher zu wenig. Nach dem Debakel gegen Dynamo Dresden war der Punktgewinn Balsam auf die Seelen der Erzgebirger. Der Punkt sollte das Selbstvertrauen stärken, weil der Start ins Spiel so schief ging, sich die Mannschaft aber zurückkämpfte.