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FCE-Pokalaus: Aue unterliegt gegen Fortuna Düsseldorf nach strittigem Elfmeter

Fußball Veilchen verlieren 2:1

Aue/Düsseldorf. 

Die Pokal-Überraschung ist ausgeblieben. Der FC Erzgebirge Aue ist durch eine 2:1-Niederlage bei Fortuna Düsseldorf in der 2. Runde des DFB-Pokals ausgeschieden.

 

 

 

Während Fortuna-Trainer Friedhelm Funkel straff rotierte und gleich fünf Änderungen in der Startelf vornahm, korrigierte FCE-Chefcoach Dirk Schuster auf nur zwei Positionen. Louis Samson, der lange Zeit verletzt war, feierte sein Startelf-Comeback. Zudem rückte Florian Krüger in die Anfangsformation. Jan Hochscheidt und Tom Baumgart wurden nicht berücksichtigt und saßen zunächst auf der Bank. Die Rollenverteilung war klar: Der Zweitligist aus dem Erzgebirge ging als Außenseiter in die Begegnung gegen den Bundesligisten. Dafür prangte auf den lilafarbenen Trikots, ein anderer Brustsponsor. Die Nickelhütte Aue GmbH erweiterte damit ihr finanzielles Engagement bei den Lila-Weißen.

 

Ein gerechtfertigter Elfmeter? 

Der Underdog setzte in der Begegnung ein frühes Achtungszeichen. Florian Krüger brachte sein Team nach Vorarbeit von Dimitrij Nazarov in der 12. Minute in Führung. Im weiteren Spielverlauf hatten die Gäste sogar die Chance auf die 2:0-Führung. In der 20. Minute eroberte Calogero Rizutto den Ball und legte auf Pascal Testroet ab. Doch Hoffmann klärte kurz vor der Linie für den schon geschlagenen Schlussmann mit dem Kopf. Obwohl die Gastgeber nicht wirklich gut im Spiel waren, ließ sich der FC Erzgebirge Aue gerade in den letzten 15 Minuten der ersten Halbzeit weit in die eigene Hälfte drücken. In der 44. Minute gab es dann einen echten Aufreger. Sören Gonther berührte Erik Thommy ganz leicht. Er fiel im Strafraum und der Schiedsrichter zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Über diese Entscheidung dürfte noch lange diskutiert werden. Rouwen Hennings ließ sich diese Chance nicht nehmen und so ging es mit einem 1:1 in die Kabine.

 

Schwache Offensive der Veilchen

 

Nach der Pause war der FC Erzgebirge Aue viel zu defensiv und ängstlich. Bis zur 90. Minute gab es nicht eine nennenswerte Torchance. Dafür tauchten die Gastgeber immer wieder gefährlich vor dem Tor von Martin Männel auf. In der 75. Minute folgte die logische Konsequenz: Kasim Adams nutzte einen Eckball und brachte das Leder im Netz unter. Aue fand keine Antworten mehr und rannte dem Rückstand hinterher. Die schwache Offensive der Veilchen war das eigentliche Problem der zweiten Halbzeit. Damit endete das DFB-Pokal-Abenteuer für die Erzgebirger in der 2. Runde. Schon am Samstag geht es im Punktspielbetrieb weiter: Der Gegner im Erzgebirgsstadion heißt dann 1. FC Heidenheim

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