Förderung der Mundart - was ist das?

Verein Regine Seifert wurde für ihre Verdienste zum Ehrenmitglied ernannt

Schneeberg. 

Schneeberg. Es war bereits die 130. Kultur- und Abgeordnetenversammlung des Erzgebirgsvereins, zu der am 6. Oktober nach Schneeberg in das Kulturzentrum Goldene Sonne eingeladen wurde. Hier bilanzierte der Traditionsverein mit den Delegierten seiner 53 Zweigvereine aus dem gesamten Bundesgebiet die Arbeit des vergangenen Jahres und legte die Orientierungen für 2019 fest.

Engagement für erzgebirgische Mundart

"Zum 140. Gründungsjubiläum des Vereins in diesem Jahr konnte sich der Verein über eine Serie im MDR Fernsehen freuen, die einen eindrucksvollen Überblick über die vielfältigen Aktivitäten des ehrenamtlichen Engagements der Heimatfreunde gab. Dies war das Ergebnis des Besuchs der Intendantin des MDR, Professorin Karola Wille, die im letzten Jahr die Jahreshauptversammlung des Vereins in Deutschneudorf besucht hatte", erklärte die 1. Bundesvorsitzende, Dr. Gabriele Lorenz. Die Förderung der Mundart ist auch künftig für den Erzgebirgsverein ein wichtiges Thema, unter anderem mit dem Wettbewerb "Das erzgebirgische Wort des Jahres".

Am 4. November wird im Annaberger Erzhammer in Kooperation mit der Freien Presse das erzgebirgische Wort 2018 gekürt. Auch wird in diesem Jahr nach dem Kinderliederbuch ein neues Projekt umgesetzt: in Zusammenarbeit mit der Annaberger Illustratorin Sylvia Graupner gibt der Erzgebirgsverein für Kinder ein Memory erzgebirgisch-hochdeutsch heraus. Im kommenden Jahr finden dann in Scheibenberg die 13. Erzgebirgischen Mundarttage statt, bei denen die Mundartautoren auch Werbung in den Schulen machen werden. Im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde Heimatfreundin Regine Seifert für ihre langjährigen Verdienste im Erzgebirgsverein, insbesondere als Kulturwartin und in ihrem Engagement für die erzgebirgische Mundart, zum Ehrenmitglied des Erzgebirgsvereins ernannt.