Frauenmarkt in Schneeberg wird komplett saniert

Sanierung Bei der Neugestaltung geht's um Begehbarkeit, Sicherheit und Zweckmäßigkeit

Schneeberg. 

Schneeberg. Die Sanierung der Frauenmarkt-Stützmauer in Schneeberg steht schon einige Jahre auf der Agenda. Jetzt wird nicht nur die Stützmauer saniert, sondern der komplette Frauenmarkt, der im Schneeberger Zentrum einer der zentralen Plätze des öffentlichen Lebens ist. Dieser Bereich wird so gestaltet, dass er optimaler genutzt werden kann. Die Schlagworte lauten Begehbarkeit, Sicherheit und Zweckmäßigkeit. Durch die grundhafte Instandsetzung passt man den Bereich den neuen gesetzlichen Vorgaben an.

Der Stadtrat von Schneeberg hat der Vergabe der Bauleistungen zugestimmt und diese an die Firma Reinhard Ploschke Hoch- und Tiefbau aus Lauter-Bernsbach vergeben. Die Kosten für diese Maßnahme liegen bei einer Bruttosumme von rund 190.000 Euro. Geplant worden ist diese Maßnahme in enger Zusammenarbeit mit dem zuständigen Amt für Denkmalschutz. Die Baumaßnahmen laufen und mit der Fertigstellung rechnet man Anfang Oktober. "Durch die geplante Einkürzung der Pflanzbeete wird die Nutzungsfläche des Marktes vergrößert und optimiert", erklärt Schneebergs Bauamtsleiter Steffen Schmidt.

Große Pläne für die Sanierung

Gerade in der Adventszeit sei das von Vorteil, weil der Markt gut genutzt sei. Was die Stützmauer angeht, so bedeutet das die Sanierung des Fugenbildes und gegebenenfalls die Auswechslung von Steinen, so Schmidt. Die beiden Tonnengewölbe in Richtung Obere Zobelgasse anstehend, werden abgedichtet und gesichert. "Dort sollen aber nicht einfach Holztüren angebracht werden, sondern das Ganze soll etwas repräsentativer sein. Da schwebt uns vor, Glas davor zusetzen und das Ganze innen zu beleuchten. Man könnte beispielsweise mit Exponaten aufs Museum aufmerksam machen", sagt Bürgermeister Ingo Seifert.

Die vorhandenen Treppenanlagen werden im Rahmen der Sanierung entsprechend neu aufgesetzt. Diese sollen dem aktuell notwenigen Steigungsverhältnis angepasst werden, wie Schmidt erklärt. Er spricht in dem Zusammenhang von einer Abflachung und damit von einem gefälligerem Steigungsniveau. Auch soll im Rahmen des Vorhabens die Optimierung der Marktverteiler-Situation in Angriff genommen werden und es soll die Ergänzung der Straßenbeleuchtung erfolgen. Wie Ingo Seifert sagt, habe man auch vor, auf dem sanierten Frauenmarkt einen öffentlichen Bücherschrank aufzustellen.