Für den Frieden in Neukirchen

Ehrenamt Stellvertretende Friedensrichterin tritt vierte Amtszeit an

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Cornelia Fischer und Bodo von Wenckstern sind die beiden Friedensrichter in Neukirchen. Foto: ERZ-Foto/Georg Ulrich Dostmann

Neukirchen. Seit 2002 ist Cornelia Fischer die stellvertretende Friedensrichterin von Neukirchen. Ende Februar wurde sie für eine vierte Amtszeit vom Gemeinderat wiedergewählt und wird damit fünf weitere Jahre die ehrenamtliche Tätigkeit ausführen. Wie bereits in den vergangenen Jahren gab es keine Gegenkandidaten. "Als Friedensrichter sind wir da, um Probleme zu lösen, die die Bürger untereinander nicht klären können", erklärt die 51-Jährige.

Aus der Not eine Tugend gemacht

Von 1999 bis 2001 hat Cornelia Fischer eine Weiterbildung zur Rechtsanwaltsfachangestellten absolviert. "Ich hatte bereits im Vorfeld ein großes Interesse daran, Gesetze zu verstehen und ihre Geschichte zu kennen", erinnert sich die Neukirchnerin. Nach der Weiterbildung fand sie allerdings keine Arbeitsstelle, wollte ihr erlerntes Wissen jedoch sinnvoll anwenden und bewarb sich deshalb für den Posten als stellvertretende Friedensrichterin.

Bürger unterstützen, Streit schlichten

Sie vertritt Bodo von Wenckstern, der bereits seit 2000 als Neukirchener Friedensrichter tätig ist. "Ich wollte lediglich ein Ehrenamt ausüben, um die Gemeinde und deren Bürger zu unterstützen", nennt der 59-Jährige seine Gründe. Das Duo ist im Haus der Vereine ansässig und unter 0371/4752134 zu erreichen.

Seit 2001 gab es in Neukirchen insgesamt 32 Fälle für die Friedensrichter. 26 davon konnten geschlichtet werden, was einer Erfolgsquote von über 80 Prozent entspricht. Außerdem haben seitdem rund 50 Personen ihren Rat aufgesucht.