Gebürtige Stollbergerin führt mit viel Herzblut durch ihre Heimatstadt

Rundgang Gästeführerin will Stadt möglichst in vielen Facetten zeigen

Stollberg. 

Stollberg. Ein Rundgang durch die Stadt Stollberg kann spannend und hochinteressant sein, besonders dann, wenn Kristina Faber diesen leitet. Ein solcher Rundgang dauert in der Regel 1,5 Stunden, obwohl Kristina Faber viel mehr zu erzählen hätte. Was das Thema angeht, so hat die Gästeführerin den Anspruch, dass Gäste es spüren, dass sie selbst für ihre Stadt brennt und sich dafür interessiert: "Das beginnt bei der Geschichte, geht über die Entwicklung in der Industrie bis hin zu einzelnen Gebäuden und Kirchen, über die man Dinge erzählen kann."

Stollberg facettenreich darstellen

Von der Zeit her beginnen ihre Ausführungen um das Jahr 1200, wo die Stadt etwa mit der Marienkirche ihre ersten Markierungen hatte und endet im Heute und Jetzt. Erzählen kann Kristina Faber authentisch aus der Nachkriegszeit, da die heute 70-jährige diese selbst miterlebt hat. Was Faber an der Stadt schätzt, sind auch Persönlichkeiten, wie Magister Carl Küchler, Carl Julius von Bach und den Festungsbaumeister Hans Irmisch, den kaum jemand kennt. Faber will Gästen die Stadt Stollberg möglichst in vielen Facetten nahe bringen.

Ganz viel Liebe zum Detail

Stadtführungen leitet sie bereits seit 2004, allerdings in Chemnitz. "Irgendwann kam von Tourismusverantwortlichen in Stollberg die Abfrage an die Chemnitzer, ob sie nicht jemanden vermitteln könnten. Meine Kollegin wusste, dass ich gebürtige Stollbergerin bin und so kam man auf mich und da konnte ich nicht nein sagen", erzählt Faber, die bis 2015 in der Stadt Stollberg gelebt hat, aber dann aus persönlichen Gründen nach Chemnitz verzogen ist. In ihren Stadtführungen steckt ganz viel Liebe zum Detail.