Gründerzentrum in Oelsnitz hat ausgedient

Veränderung Notwendigkeit besteht in der Form nicht mehr

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CAP-Geschäftsführer Matthias Lißke. Foto: R. Wendland

Oelsnitz. Den Stadträten von Oelsnitz liegt der Jahresabschluss 2016 des Technologieorientierten Gründerzentrum CAP Oelsnitz vor. Geschäftsführer Matthias Lißke hat diesen bei der jüngsten Sitzung vorgestellt.

Abschluss 2016 sei bestätigt

Lißke sagt: "Im Jahr 2016 hat die Gesellschafterversammlung beschlossen, das Verwaltungsgebäude zu verkaufen." Das ist auch geschehen und die Gebäudesubstanz ist an die micas AG übergegangen. Auch die Industriehallen hat man veräußert und zwar an das Autohaus Rudolph. Zwei freie Grundstücke gegenüber des Turleyring 26 hat die Stadt Oelsnitz übernommen. Die Cap Oelsnitz ist demnach immobilienfrei und besteht nur noch als Gesellschaft", erklärt Lißke.

Was den Abschluss 2016 angeht, so sei dieser bestätigt.

Geringer Bedarf

Ein uneingeschränkter Bestätigungsvermerk ist Vorhaben. Der Jahresfehlbetrag liegt bei 111.000 Euro. Doch wie geht es weiter?

Es ist beschlossen worden, die Gesellschaft abzubauen. Jetzt im Januar soll die Bilanz aufgestellt werden, sodass Ende des Monats der finanzielle Ausgleich erfolgen kann. Lißke sagt: "Alles hat seine Zeit."

Was das Thema Gründerzentrum angeht, sei nur ein geringer Bedarf da, ganz anders, als das in den 90er Jahren der Fall war. Die Notwendigkeit, so ein Zentrum mit öffentlichen Mitteln aufrecht zu erhalten, sei im Moment nicht gegeben.