Heinz Rosner ist wieder mit am Start

Motorsport 1. Auer MSC steht in den Startlöchern fürs 21. Zschorlauer Dreieckrennen

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Der Hundshübler Heinz Rosner Foto: R. Wendland/ Archiv

Zschorlau. Beim 1. Auer MSC steht eine Groß-Veranstaltung ins Haus: derzeit laufen die letzten Vorbereitungen für das 21. Zschorlauer Dreieckrennen am 29./30. Juli.

Die Nennliste ist gut gefüllt. Wie Rainer Pommer, Vorsitzender des 1. Auer MSC erklärt, habe man 268 Starter und davon 20 Gespanne. Einer, der beim Zschorlauer Dreieckrennen nicht fehlen darf, ist Lokalmatador Heinz Rosner. Der Hundshübler hat als MZ-Fahrer ein Stück Renngeschichte mitgeschrieben, hat im internationalen Renngeschehen vorn mitgemischt.

Früher zählte Heinz Rosner zu den Weltklassefahrern. In den Jahren zwischen 1964 und 1969 war der Erzgebirgler bei der Motorrad-Weltmeisterschaft am Start. Sein größter Erfolg war 1968 der dritte Platz bei der Weltmeisterschaft in der 250-ccm-Klasse. Die ganzen Jahre ist Rosner der Marke "MZ" treu geblieben, was ihm auch seinen Spitznamen "Mister MZ" eingebracht hat. Bis heute sitzt Heinz Rosner auf seiner Maschine und lässt es sich nicht nehmen, bei Classic-Veranstaltungen mit an den Start zu gehen.

Benzin im Blut

Die Liste der "Rennen", die er sich für dieses Jahr vorgenommen hat, ist lang. Eine Veranstaltung, die er nicht weglässt, ist das Zschorlauer Dreieck, was im Grunde direkt vor seiner Haustür liegt. Für ihn ist das Dreieck auch immer so ein bisschen wie ein Familientreffen, denn dort kommen auch Motorsportler zusammen, die früher Grand Prix gefahren sind und Titel bei Weltmeisterschaften eingefahren haben.

In Zschorlau trifft man sich, plaudert über die Vergangenheit und erinnert sich. Rosner sagt, man sei früher auf der Piste hart aneinander gefahren, doch außerhalb der Rennstrecke sei man eine große Familie gewesen. Daran hat sich bis heute nichts geändert. Bei Heinz Rosner kann man wirklich sagen, er hat Benzin im Blut, denn der gelernte Kfz-Mechaniker ist immer aktiv und unterwegs.