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Hier bauen die Sportschützen ihre Anlage selbst

Verein Bessere Bedingungen für Pöhlaer Schützenverein

Pöhla. 

Pöhla. In dem Ort ist in den vergangenen Monaten für insgesamt 32.000 Euro eine neue Trainingsanlage für den Sportschützennachwuchs entstanden. In diesem Betrag sind Material, Fremd- und vor allem Eigenleistungen erhalten, denn die Vereinsmitglieder haben sich für die neue Trainings- und Wettkampfstätte mächtig ins Zeug gelegt.

"Von der Sächsischen Aufbaubank haben wir 13.000 Euro Fördermittel, von der Stadt 14.000 Euro erhalten", so der Bauleiter: "Der Rest sind Eigenmittel und Eigenleistung."

Die Vereinsmitglieder haben den Bau selbst hochgezogen

Bis die Anlage aber richtig in Betrieb gehen kann, werden noch ein paar Wochen ins Land ziehen. Die eigentliche Anlage kann erst im Dezember geliefert werden, weiß Vereinsmitglied Dirk Fiebich, der beim Projekt die Bauleitung übernommen hat. Denn nicht Firmen, sondern Vereinsmitglieder haben den Bau in Holzständerbauweise hochgezogen.

Schließlich wusste jeder, wie wichtig diese Anlage ist. "Als Trainingsstützpunkt müssen wir den Kindern und Jugendlichen entsprechende Möglichkeiten zum Training bieten", sagt der Nachwuchstrainer des Vereins, Peter Schneider. Bisher trainiert der Nachwuchs an der Anlage der Erwachsenen. Das habe natürlich Nachteile. Denn auf solche Anlagen werden im Jugend- und Kinderbereich keine Wettbewerbe ausgetragen. Der Vereinsvorsitzende, Bernd Rossius, weiß: "Die Kinder sollen hier eine Anlage vorfinden, auf die sie auch in Wettkämpfen treffen."

Seit April sind die Arbeiten in vollem Gange

Obwohl die Trainingsbedingungen derzeit nicht gut sind, können sich die Ergebnisse der Jugendlichen sehen lassen. Der Pöhlaer Sportschützennachwuchs ist sogar auf Bundesebene aktiv. "Das wollen wir natürlich auch zukünftig unterstützen und im besten Fall ausbauen", sagt Dirk Fiebich, der gemeinsam mit den zirka 15 Helfern stolz auf das Erreichte sein kann. Viele Arbeiten konnten die Schützen selbst übernehmen, bei anderen hatten sie Unterstützung von Fachleuten. Die Arbeiten haben im April begonnen.



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