Hier wird Fairness mit einer Reise belohnt

Sportprojekt Sparkassen-Fairplay-Soccer Turnier in Zschopau

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Verteilt auf vier Spielfelder gingen beim Landesfinale in Zschopau insgesamt 134 Mannschaften an den Start. Foto: Andreas Bauer

Zschopau. "Wir wollen die Lebensfreude Tausender junger Menschen fördern und ein klares Zeichen für echten Sportsgeist und gegenseitigen Respekt setzen", sagt Wolfgang Zender. Der Verbandsgeschäftsführer des Ostdeutschen Sparkassenverbandes bezieht sich damit nicht auf irgendein Förderprogramm, sondern ein riesiges Fußball-Turnier. Die Rede ist von der Sparkassen-Fairplay-Soccer-Tour, die vor wenigen Tagen auch in Zschopau Station machte.

Zahlreiche Mannschaften haben teilgenommen

Nicht weniger als 134 Mannschaften verschiedener Altersbereiche - von den Kindern bis hinauf zu den Senioren - gingen hier an den Start. Schließlich stand das Landesfinale auf dem Programm, bei dem man sich für das Bundesfinale auf der Insel Rügen qualifizieren konnte.

Schon die riesige Teilnehmerzahl lässt erahnen, dass es sich nicht um ein herkömmliches Turnier handelte. Das immense Programm war nur zu realisieren, weil unter Leitung der Deutschen Soccer Liga auf vier kleinen Streetsoccer-Anlagen mit Banden gespielt wurde. Und dort ging es nicht nur um Tore, sondern vor allem auch um angebrachtes Verhalten. "Fairplay steht hier nicht nur auf dem Papier, es wird gelebt", sagt Jens Römling aus dem Vorstandsstab der Erzgebirgssparkasse.

Nicht nur Tore, sondern auch Fairplay-Punkte wurden gezählt

So wurden neben den Toren auch die Vergehen einer Mannschaft gezählt, beispielsweise durch Foul, Handspiel oder Meckern. Wer sich einen Lapsus leistete, bekam von seinen sechs Fairplay-Punkten pro Spiel etwas abgezogen.

Neben der sportlichen gab es somit auch eine Fairness-Wertung, über die man sich ebenfalls fürs Bundesfinale qualifizieren konnte. Tatsächlich erreichten einige Teams über diesen Umweg doch noch die große Endrunde, die vom 18. bis zum 22. Juli mit über 2000 Teilnehmern in Prora ausgetragen wird. "Fairness lohnt sich", bringt es Jens Römling auf den Punkt.