Hier wird Praxis-Luft geschnuppert

Ausbildung Helios Klinik informiert Schüler über medizinische Berufe

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Ehrhardt Weiß, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie (li.), erklärt Wiebke Irmisch, Stephanie Schieck und Antonia Huhn (v.li.) Ausbildungsmöglichkeiten im medizinischen Bereich. Foto: R. Wendland

Aue. Wie geht es nach dem Schulabschluss weiter? Diese Frage stellen sich junge Leute in der heutigen Zeit schon sehr früh. Ausbildungsmessen, Praktika und auch die Woche der offenen Unternehmen, die jetzt wieder stattgefunden hat, kommen gut an. Schüler nutzen die Gelegenheit, sich umzuschauen und in verschiedene Berufe reinzuschnuppern um dann für sich die Entscheidung zu treffen, welchen Weg sie künftig einschlagen.

Medizin-Assistent: ein interessanter neuer Beruf

Am Helios Klinikum in Aue haben sich Schüler über medizinische Berufe informieren können. Neben dem klassischen Medizin-Studium, ist auch der Beruf des Medizin-Assistenten vorgestellt worden. Ehrhardt Weiß, Chefarzt der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, erklärt dazu: "Der Medizin-Assistent ist ein sehr interessanter neuer Beruf, der die Verbindung zwischen Schwester und Arzt herstellt. Die Assistenten bekommen mehr Verantwortung und entlasten die Ärzteschaft durch Tätigkeiten, die delegiert werden können."

Mit einem Einblick ins Berufsleben fällt die Entscheidung leichter

Die ersten Absolventen, die Aue hat, so Weiß, seien hoch motiviert. Wiebke Irmisch, Stephanie Schieck und Antonia Huhn besuchen die 9. Klasse des Clemens-Winkler-Gymnasiums in Aue und interessieren sich für medizinische Berufe. Die 14-jährige Stephanie Schieck sagt: "Ich finde es wichtig, dass man Einblicke in die Berufe bekommt. Was sich gehört habe, fand ich interessant." Wiebke Irmisch ist 15 Jahre alt. Sie ergänzt: "Man bekommt so einen Einblick, was zu den Berufen alles dazugehört."

Für Antonia Huhn ist es wichtig, Informationen zu bekommen. Die 14-Jährige sagt: "So kann man besser entscheiden, ob der Beruf das Richtige ist oder ob man sich anders orientiert." Genau das ist der Hintergrund: Schüler sollen an einem oder mehreren Tagen Firmen ihrer Wahl besuchen und ausprobieren, welcher Beruf zu ihnen passt.