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Corona-News

Im Schönheider Rathaus bleibt alles beim Alten

Amtsverweser Über Abwahl-Antrag ist abgestimmt worden

Schönheide. 

Schönheide. Schönheides Amtsverweser Eberhard Mädler bleibt weiterhin im Amt. Das Ergebnis der Wahl ist allerdings haarscharf gewesen. Doch von vorn: fünf Mitglieder des Gemeinderates, allesamt der Fraktion Unabhängige Wählergemeinschaft (UWG) zugehörig, hatten den Antrag auf Abwahl des Amtsverwesers gestellt, weil sie, so die Begründung, mit seiner Arbeit unzufrieden und nicht einverstanden sind. Und so ist dieser Punkt bei der jüngsten Gemeinderatsitzung auf die Tagesordnung gerückt. Das Interesse der Bevölkerung ist groß gewesen, doch aufgrund der Raumgröße in der Aula der Oberschule konnte man hinsichtlich der Abstandsregeln nicht alle Bürger in den Raum lassen.

Die Polizeierschien mitten in der Sitzung

Es ist auf Unverständnis gestoßen, das Eberhard Mädler einige Bürger des Raumes verwiesen hat. Dem Aufruf des Punktes folgte dann eine hitzigen Diskussionsrunde, in der einige Gemeinderäte appellierten, dass es gefährlich sei, die Gemeinde Schönheide in einen luftleeren Raum fallen zu lassen, wenn man der Abwahl zustimme. Man habe keine Alternative. Mitten in dieser Diskussion ging die Tür auf und Beamte der Polizei baten Eberhard Mädler nach draußen. Gemeinderat Olaf Schulz hatte die Beamen gerufen und Anzeige erstattet wegen Verstoßes gegen die sächsische Corona-Schutzverordnung, da Mädler selbst, einige Verwaltungsmitarbeiter und auch Gemeinderäte keine Maske getragen haben. Schließlich sind die 16 anwesenden Gemeinderäte an die Wahlurne gebeten worden. Das Ergebnis: sechs Zustimmungen, sechs Gegenstimmen und vier Enthaltungen.



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