Jetzt gibt es die Schwalbe in Atlantic-blau

Volkskunst Gerd Hofmann präsentiert seine neue "Räuchersimme"

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Joana Gerd Hofmann baut derzeit die zweite Serie seiner Räucherschwalben. Nach der ersten Auflage in orange folgt nun die blaue Serie. Foto: Jan Görner

Seiffen. Nach dem Riesenerfolg der ersten Räucherschwalbe in Sahara-Braun folgt jetzt der zweite Streich. Auf Kundenwusch wird sie, wie deren Schöpfer Gerd Hofmann versicherte, Atlantic-blau lackiert. Die ersten 700 Bestellungen sind bereits eingegangen. Eine Limitierung wie bei Auflage Eins wird es nun nicht mehr geben. "Ich möchte meine Kunden nicht verprellen", sagte der Seiffener.

Die erste Auflage ging weg wie warme Semmeln

Die erste Auflage war damals bereits anderthalb Wochen nach dem ersten öffentlichen Auftritt des Prototypen weg. Dabei sollten die vorproduzierten Teile drei, vier Jahre vorhalten. Die neue Atlantic-blaue Schwalbe unterscheidet sich ein wenig von ihrem Vorgängermodell. Das in Sahara-braun trägt den Auspuff auf der rechten Seite und ein rundes Schlusslicht. Das entspricht dem Modell KR51-2. Bereits vorher wurde in Suhl die Schwalbe mit der Bezeichnung KR51-1 produziert. Sie trug den Auspuff links und ein viereckiges Rücklicht.

An Ideen mangelt es dem 47-Jährigen nicht

Gerd Hofmann hat die Atlantic-blaue Variante danach ausgerichtet. Die Zusammensetzung der Farbe hat er im Internet recherchiert. Gemischt wird sie auf bewährte Weise bei Prosol in Seiffen. Zu haben ist das neue Modell ausschließlich in der Werkstadt im Feldweg oder im Online-Shop des Handwerkers. Die Räucherschwalbe ist derzeit Gerd Hofmanns Verkaufsrenner. Dabei hat er etwa 130 verschiedene Artikel im Angebot. Ideen hat der 47-Jährige noch jede Menge. So kann er sich durchaus auch ein räucherndes Simson S51, den Sperber, den Spatz und die AWO in Miniatur und mit ordentlich Dampf unterm Sitz vorstellen.