Künstler Klaus Hirsch im Fokus des Heinrich-Hartmann-Haus

Ausstellung Galerie im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz wieder geöffnet

Oelsnitz. 

Oelsnitz. Die Galerie im Heinrich-Hartmann-Haus in Oelsnitz hat für Besucher regulär wieder geöffnet unter Einhaltung der gültigen Hygieneregeln. Die Ausstellung "Wegzeichen 20", die vor der Zwangsschließung eröffnet worden ist, ist bis 31. Mai verlängert.

Grafikmappe befreundeter Künstlerinnen und Künstler steht im Fokus

Der bekannte und vielseitige Lugauer Künstler Klaus Hirsch ist im März 2018 unerwartet verstorben. Bei Künstler-Kollegen genoss er hohes Ansehen. Was seine Person angeht, so war Klaus Hirsch immer bescheiden. Bei seinen Grafiken und Zeichnungen hat sich Hirsch oft auf ein facettenreiches Schwarzweiß konzentriert.

Eine Grafikmappe unter dem Thema "Für Klaus Hirsch" hat der Kunstkeller Annaberg herausgegeben. Daran beteiligt haben sich 14 befreundete Künstlerinnen und Künstler sowie drei Autoren. Diese Grafikmappe steht jetzt im Fokus der Schau im Heinrich-Hartmann-Haus, ergänzt durch Porträtfotografien verschiedener Fotografen. Auch sind einige Werke zu sehen, die aus der Feder von Klaus Hirsch selbst stammen.

Wer war Klaus Hirsch?

Hirsch, geboren 1941 in Stollberg, studierte Angewandte Malerei an der Fachschule für Angewandte Kunst in Magdeburg und erledigte danach in Magdeburg und Plauen baugebundene Arbeiten. Er fertige erste Entwürfe für Bleiverglasungen. Ab 1991 war Klaus Hirsch wieder in seiner Heimatstadt Lugau. In der Region hat er seine künstlerischen Spuren vielerorts hinterlassen.

In der aktuellen Situation gibt es im Heinrich-Hartmann-Haus bis auf Weiteres keinen Mal- und Zeichenzirkel. Aktuelle Informationen erhalten sie hier.

 BLICK ins Postfach? Abonniert unseren Newsletter!