Kameraden laden zum Tag der offenen Tür

Event Lößnitzer Feuerwehr entzündet am morgigen Sonntag ein Osterfeuer

Lößnitz. 

Lößnitz. Bei der Freiwilligen Feuerwehr in Lößnitz stehen zum Ostersonntag die Türen offen und Neugierige sind eingeladen, gern einmal hinter die Kulissen des Feuerwehrdepots zu schauen und sich mit der Arbeit und dessen, was die Feuerwehr-Kameraden leisten, vertraut zu machen. "Wir hatten jetzt jahrelang nichts dergleichen, sondern lediglich das Hexenfeuer", erklärt Jugendwartin Janine Pfaff, die gleichzeitig für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Dann habe man sich etwas Neues überlegt und sei auf die Idee mit dem Osterfeuer gekommen.

Löschübung im Rahmen der Veranstaltung geplant

Das wird jetzt am Sonntag bereits zum vierten Mal in Folge entzündet. "Wir haben uns gedacht, der Sonntag ist ideal dafür", so Pfaff: "Und wie man gesehen hat in den letzten drei Jahren, funktioniert es recht gut und wird angenommen." Lukas Salzer, der stellvertretende Jugendwart ergänzt: "So haben die Leute nach dem Kaffeetrinken in Familie etwas, was sie gemeinsam noch erleben können." Die Tradition der Osterfeuer sei in der Region nicht so weit verbreitet. Los geht's am Sonntag 15.30 Uhr - ab 18 Uhr wird das Osterfeuer entfacht. Die Jugendfeuerwehr hat sich etwas einfallen lassen und wird sich im Rahmen einer Löschübung präsentieren. "Dafür haben die jungen Leute trainiert", so Pfaff, die weiter neugierig macht: "Es werden verschiedene Stände auch aufgebaut sein, mit Kübelspritze, Glücksrad und Ähnlichem."

105 aktive Kameraden im Raum Lößnitz

Zudem hat die Jugend ein Wissensquiz angefertigt. Eine Herausforderung wird es, mit einem Spreizer, wie ihn die Feuerwehr bei Einsätzen nutzt, Eier von A nach B zu transportieren. Die Lößnitzer Wehr hat vier Ortswehren: Lößnitz Stadt, Dittersdorf, Affalter und Grüna. Insgesamt sind es 105 aktive Kameraden. Allein in Lößnitz sind es über 40. In der Jugendfeuerwehr sind es 31 Kinder und Jugendliche im Alter zwischen 8 und 16 Jahren. Technisch sind die Kameraden gut ausgestattet.

Doch ein Einsatzleitwagen beziehungsweise ein Mannschaftstransportwagen seien das nächste, was wahrscheinlich ersetzt werden müsste, sagt Janine Pfaff. Für Affalter hat es erst kürzlich ein neues Fahrzeug gegeben.