Kletterer in Sächsischer Schweiz tödlich verunglückt

Blaulicht 50-Jähriger Dresdner stürzte zwölf Meter in die Tiefe

Rosenthal-Bielatal. 

Rosenthal-Bielatal. Wie Medien heute berichten, ist zum wiederholten Male ein Bergsteiger in der Sächsischen Schweiz ums Leben gekommen. Am gestrigen Samstag war ein 50-jähriger Mann aus Dresden zwölf Meter am Felsen "Euklid" in die Tiefe gestürzt. Nach ersten Informationen war der Dresdner mit einer Klettergruppe unterwegs. Der Mann war "Vorsteiger" und wurde von seiner Tochter von unten gesichert.

Die LVZ berichtete, dass der 50-Jährige den Halt verlor und in die Tiefe stürzte. Seine eigenen Sicherungen am Felsen wurden dabei herausgerissen. Die Kletterfreunde des Dresdners hätten erste Hilfe geleistet und versucht den Mann zu reanimieren. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen. Der Felsen "Euklid" ist ein Kletterfelsen Nahe der tschechischen Grenze und 17 Meter hoch.

 

Bereits Anfang Juni stürzte ein 33-Jähriger in Lohmen am "Hirschgrundstein" 25 Meter in die Tiefe und erlag seinen Verletzungen. Er war nicht ausreichend gesichert und starb trotz Rettungsversuche.