• Corona-News
  • Sachsen
  • Chemnitz
  • Erzgebirge
  • Mittelsachsen
  • Vogtland
  • Westsachsen
Chemnitz

Klinik-Personal lässt Wunschballon aufsteigen

Frühchen Treffen von Frühgeborenen und deren Eltern diesmal nicht möglich

Aue. 

Aue. In Aue ist es eine schöne Tradition geworden, dass sich am Welt-Frühgeborenen-Tag, jedes Jahr am 17. November, die Eltern Frühgeborener mit ihren Schützlingen, die am Helios Klinikum Aue das Licht der Welt erblickt haben, dort treffen. Aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Beschränkungen ist das heute leider nicht möglich. Dennoch hält man in Aue daran fest, wie jedes Jahr eine Wunschballon-Aktion zu starten und damit auf die Besonderheiten einer frühen Geburt aufmerksam zu machen. Vertreter der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe sowie der einzigen Neonatologie im Erzgebirge werden heute Ballons mit guten Wünschen für die Frühgeborenen dieses Jahres aufsteigen lassen.

Jedes Jahr am 17. November machen in ganz Europa, Afrika, Amerika und Australien Elternvertreter auf die Belange von Frühgeboren und ihren Familien aufmerksam und setzen Zeichen. Über Landesgrenzen hinweg thematisiert man die Frühgeburt und deren Folgen. Allein in Deutschland werden jedes Jahr rund 60.000 Kinder zu früh geboren und damit ist eines von zehn Neugeborenen ein Frühchen. Frühgeborene sind die größte Kinderpatientengruppe Deutschlands.

Update, 18. November:

Das Helios Klinikum Aue hat zum Welt-Frühgeborenen-Tag insgesamt 41 Luftballons steigen lassen, einen für jedes in 2019 in Aue geborene Frühchen. Übers Jahr gesehen hatte man 2019 rund 600 Geburten in Aue und damit lag die Anzahl der Frühchen diesmal unter zehn Prozent. Die Tochter von Kristina Groß und Yves Langhammer ist erst vor ein paar Tagen als Frühchen geboren und liegt aktuell auf der Frühchen-Station. Das kleine Mädchen hat bei der Geburt nur 1340 Gramm gewogen. Die frisch gebackenen Eltern haben auf dem Weg zum Besuch ihrer Tochter an der Luftballon-Aktion teilgenommen. Doch generell hat man in diesem Jahr auf die Präsenz der Kinder und Eltern aufgrund der aktuellen Lage verzichtet.



Prospekte