Königlicher Besuch im Zschopauer Rathaus

Brauch Sternsinger in Sachsen unterwegs

Zum Bundespräsidenten und zur Bundeskanzlerin sind die Sternsinger gestern auf einen kurzen Besuch gekommen, heute wurden sie im Zschopauer Rathaus empfangen. Dieser Brauch hat sich nicht nur in den katholisch geprägten Bundesländern wie Baden-Württemberg oder Bayern erhalten, auch in Sachsen waren die Sternsinger unterwegs. Am Samstag machten sich die Kinder, in ihren Kostümen als die Heiligen Drei Könige aus dem Morgenland verkleidet, von der

Katholischen Filialkirche St. Marien in Zschopau aus auf den Weg in die Umgebung, um Familien zu besuchen.

Zschopaus Oberbürgermeister Arne Sigmund hat heute königlichen Besuch empfangen, denn zu ihm kamen die Sternsinger Josefin und Jasmin Ende, Alexandra Köhler sowie Kai Macher und Kevin Macher. Zum Besuch gehört traditionell, dass die Buchstaben CMB, eingerahmt von der jeweiligen Jahreszahl, über dem Türblatt angebracht werden. Die Buchstaben sind die Abkürzung des lateinischen Spruchs Christus mansionem benedicat, Christus segne dieses Haus.

Der Erlös der diesjährige Spendenaktion soll in diesem Jahr Hilfsaktionen im Libanon zugute kommen. Libanon wurde ausgewählt, weil das Land mehr als 1,2 Millionen Flüchtlinge aus dem Nachbarstaat Syrien aufgenommen hat.