Lademeister mit Pepp: Seat Ibiza ST-Kombi

Frankfurt. Der Seat Ibiza hat was, was sein Konzern-Bruder VW Polo, auf dem der Spanier letztlich basiert, nicht hat - einen Kombi. Die Spanier nennen die praktische Variante ST. Damit will die Volkswagen-Tochter vor allem freizeitaktive Singles, junge Paare oder auch Kurierdienstfahrer locken, denen ein Polo zu klein ist. Zwar hat auch die tschechische Konzernschwester Skoda mit dem Fabia Combi ein vergleichbares Modell im Angebot, stilistisch hebt sich der ST mit seiner sportlichen Linie aber deutlich von dem eher nüchtern gezeichneten Osteuropäer ab.

Die Fahrwerksabstimmung passt zur Schlaglochpiste ebenso wie zur Plattenautobahn. Auch an der präzisen Lenkung gibt es nichts auszusetzen. Erhältlich ist der ST-Kombi in vier Benziner- und drei Diesel-Varianten.

Auch Design und Praktikabilität spielen eine wichtige Rolle. Und da kann der ST im Konkurrenzvergleich gut mithalten. Mit 430 Litern Kofferraumvolumen gehört er zu der Spitzengruppe seines Segments und schluckt mehr als so mancher Kompaktwagen. Praktisch, dass die Ladeöffnung breit und die Ladekante schön niedrig ist. Der Kofferraum besitzt mit 1.164 Litern bei umgeklappten Rücksitzen ein ordentliches Ladevolumen.

Sehen lassen kann sich auch die Sicherheitsausstattung: ESP, Berganfahrhilfe und Reifendruckkontrolle sowie ein komplettes Airbag-Paket sind mit an Bord.

Fazit: Der Seat Ibiza ST passt zu Kleinfamilien mit dem Wunsch nach einem großen, genügsamen Kleinwagen. Kraftstoffverbrauch: kombiniert 5,9-3,4 l/100km; CO2-Emmission kombiniert 139-89 g/km.