Lehrer werden über Berufswahlpass informiert

Beruf Landesamt stellt erzgebirgischen Schulen gutes Zeugnis aus

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Schulleiter Wolfgang Härtel, Carola Dörfel vom Landesamt für Schule und Bildung, Ina Benndorf von der Landesarbeitsstelle Schule und Jugendhilfe und die Praxisberaterin Antonella Krippner (v.l.) vor dem Lehrerkollegium der Oberschule Heinrich von Trebra in Marienberg. Foto: Jan Görner

Marienberg. Die Berufsorientierung spielt an der Oberschule Heinrich von Trebra in Marienberg seit vielen Jahren eine zentrale Rolle. Von der 5. Klasse an gibt es verschiedene Angebote, Veranstaltungen und Praktika, welche die Schülerinnen und Schüler bei der Wahl ihres späteren Berufes unterstützen und begleiten.

Welcher Beruf passt zu mir?

Sie lernen damit ihre ganz persönlichen Stärken und ihre Interessen kennen. Dazu unterhält die Schule Kooperationspartnerschaften mit mehreren Firmen in der Region. Alle Aktivitäten werden im Berufswahlpass dokumentiert. Unlängst honorierte der Freistaat Sachsen dieses Engagement mit dem Qualitätssiegel für Berufs- und Studienorientierung. Dafür gab es 1.000 Euro von der IHK Chemnitz. Das Geld hat die Schule in einen Monitor investiert, der die Schülerinnen und Schüler gleich an der Eingangstür mit wichtigen Informationen über den anstehenden Schultag versorgt.

Weiterbildung zum Thema Berufswahlpass

Damit auch die Lehrerinnen und Lehrer im Kollegium mit dem Geschehen rund um den Berufswahlpass vertraut sind, fand vergangene Woche eine Weiterbildung mit Carola Dörfel vom Landesamtes für Schule und Bildung und Ina Benndorf von der Landesarbeitsstelle Schule und Jugendhilfe statt. Sinn und Zweck war es, allen Lehrern der Einrichtung die Möglichkeiten des Berufswahlpasses vorzustellen. "Es gibt viele Lehrplanbezüge, die die Lehrer in ihren einzelnen Fächern bearbeiten", sagte die Praxisberaterin der Oberschule Antonella Krippner. Dabei gehe es auch immer wieder um für den Berufswahlpass relevante Themen.

Vor allem für die neuen Lehrer im Team ist diese Weiterbildung sehr wichtig gewesen. Carola Dörfel vom Landesamt für Schule und Bildung lobte das Konzept des Berufswahlpasses an der Trebra-Oberschule. Garanten dafür seien die Praxisberaterin und die Lehrer, die gemeinsam an einem Strang zögen. Sie betonte auch, dass das Niveau der Berufs- und Studienberatung der erzgebirgischen Schulen im sächsischen Vergleich sehr hoch sei.