"Lidl-Platz" in Aue soll entwickelt werden

Vorhaben Volksbank plant Neubau eines Geschäftshauses mit eigener Filiale

Aue. 

Aue. Es gibt Entwicklungsabsichten für die Freifläche an der Lößnitzer Straße in Aue - zwischen der Chemnitzer Straße und der Zufahrt zum Garagenhof an der Robert-Schumann-Straße. Allgemein bekannt ist die Fläche als Festplatz oder Lidl-Platz. Genutzt wird das Areal aktuell als Abstellfläche bei Veranstaltungen im Erzgebirgsstadion, sprich bei Heimspielen des Fußball-Zweitligisten FC Erzgebirge Aue. Bei der Standort-Entwicklung ist der Erhalt der rund 270 Stellplätze ein Prämisse. Doch was ist geplant? Die Volksbank Chemnitz zieht es in Erwägung, ein Geschäftshaus mit eigener Filiale und eventuell weiteren Gewerbe-Mieteinheiten zu bauen. Eine erste Entwurfsstudie für das Millionen-Projekt liegt vor und man hat im jüngsten Stadtentwicklungsausschuss in Aue-Bad Schlema das Vorhaben vorgestellt.Entstehen soll ein dreigeschossiger Neubau. Damit würde eine moderne Bankfiliale unmittelbar an der McDonalds-Kreuzung in Aue entstehen. Rund zehn Millionen Euro sollen investiert werden.

Volksbank Chemnitz will zentral erreichbar

Die Volksbank Chemnitz will durch den geplanten Neubau zentral erreichbar sein. Es sollen sowohl Privatkunden als auch Firmenkunden betreut werden. Die aktuell vorhandenen Filialen in der Region sollen dann am neuen Standort zusammen gebündelt werden. Für Kunden heißt das konkret - künftig wird an den Standorten in der Auer Nicolaipassage und in der Innenstadt von Lößnitz lediglich noch ein SB-Bereich zur Verfügung stehen. Gleiches soll für Schneeberg gelten. Die Grundstücksfläche umfasst rund 10.000 Quadratmeter und beim Gebäude selbst plant man mit einer Nutzfläche von 1600 Quadratmetern. Die Anbindung an das vorhandene Straßennetz könnte über die anliegende Ortsstraße und über den Knotenpunkt an der Chemnitzer Straße erfolgen. Seitens der Stadt Aue sieht man das Bauvorhaben positiv. Wenn der Platz nicht gerade als Parkfläche bei Fußballspielen genutzt wird, liegt er brach. Die Entwicklungsfläche ist auf der Website der Kommune seit Mitte Dezember 2019 öffentlich angeboten und jetzt werden Planungen vorangetrieben.