Lößnitz: Tradition wird bewahrt

Veranstaltung Anton-Günther-Nachmittag im Kuttengrund

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Das Team um Jens Hahn (im Bild) lockt nicht nur mit dem Haldensingen, sondern auch mit Bergbaulichem. Foto: R. Wendland

Lößnitz. Es ist eine alte Tradition, die von der Interessengemeinschaft Historischer Erzbergbau Lößnitz belebt worden ist und auch in Zukunft weiter bewahrt wird. Gemeint ist das Haldensingen. Dazu wird diesen Samstag an die Kuttenzeche im Bärengrund zwischen Lößnitz und Aue eingeladen. Geplant ist dort inmitten der Natur ab 15 Uhr ein Anton-Günther-Nachmittag mit dem Duo "Grenzenlos". Dahinter stecken Gabi und Bertram Lorenz. Die Beiden werden den Nachmittag gestalten.

Man habe sich bewusst für Anton-Günther als Thema entschieden, erklärt Jens Hahn, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Historischer Erzbergbau Lößnitz, der schon im Vorfeld alle Heimatfreunde neugierig macht: "Zum einen ist es die Musik, auf die man gespannt sein kann und zum anderen haben wir erstmalig einen neuen Bühnenhintergrund, speziell für die Musikanten."

Kuttenzeche wird repräsentiert

Gewählt habe man als Motiv den Reichenbach-Hoffnungsstollen. Das Ganze ist, seitens eines Auer Künstlers, einer Zeichnung nachempfunden, die von 1910 stammt. "Damit haben wir etwas, was die Kuttenzeche mit repräsentiert", so Hahn. Eigentlich sollte der Hintergrund schon Himmelfahrt fertig sein, doch jetzt ist es soweit. Die Interessengemeinschaft lockt nicht nur mit Kultur in den Kuttengrund.

Auch Bergwerksführungen sind am Samstag möglich und das bereits ab 10 Uhr. Bis 17 Uhr haben Interessierte dann Gelegenheit, sich einer der Touren, die unter Tage führen, anzuschließen. Während des Konzertes pausiert man mit den Führungen im Bergwerk.