"Man hilft sich und ist stolz auf die Stadt"

Kommunales Lebensqualität wird in Thalheim hochgehalten

Thalheim. 

Thalheim. Ein direktes Leitbild hat die Stadt Thalheim nicht. Früher hat man von der Sportstadt Thalheim gesprochen, aber das allein werde der Stadt nicht gerecht, sagt Bürgermeister Nico Dittmann, der Thalheim viel breiter aufgestellt sieht. In der Stadt habe man eine unheimliche Vielfalt. Wie jede andere Stadt auch, will man attraktiv sein für die Bevölkerung und die Lebensqualität hochhalten. In den letzten Jahren ist schon einiges in Fragen Infrastruktur geschaffen worden. Ob im Bereich Sportplatz, Sportlerheim und Turnhallen, wo vieles neu ist. Investiert wird auch in Schulen und Kindereinrichtungen.

Derzeit stehen 22 Kandidaten für 18 Sitze zur Wahl

Was auch eine Priorität sei, so Dittmann, ist das ganze Thema infrastrukturelle Maßnahmen im Bereich Straße. Auch müsse man den Brandschutz im Rathaus auf den aktuellen Stand bringen und entsprechend der Anforderungen umsetzen. Dann gehe es in Folge vor allem um den Werterhalt dessen, was geschaffen worden ist. Was die Kommunalwahlen am 26. Mai angeht, so ist Dittmann gespannt: "Derzeit haben wir 22 Kandidaten für 18 Sitze. Das ist schon etwas wenig."

Bindung an die Stadt, egal wo man gerade ist

Die Stadt lebt von den Menschen und in Thalheim sei es so, dass man innerhalb der Gesellschaft einen guten Zusammenhalt hat. Man hilft sich und ist stolz auf die Stadt. Das Projekt "Thalheim weltweit" unterstützt den Gedanken: Thalheimer bekommen eine Fahne mit auf Reisen, fotografieren sich in aller Welt damit und senden die Bilder an die Stadt. "Das sorgt für eine unheimliche Bindung an den Ort und auch eine gewisse Selbstwahrnehmung", weiß Dittmann aus Erfahrung. Die Verbundenheit macht den Ort mit aus.